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Wandern Berichte

15.07.2018: Wandern und Grillfeier im Odenwald - auch beim 4. Mal ein Volltreffer

Warum die Pferde wechseln, wenn kein Grund dafür besteht? Deshalb entschied sich der Wandervorstand, die traditionelle Grillfeier erneut – nun zum 4. Mal in Folge – auf dem Grillplatz im Wald bei Allertshofen im Modautal steigen zu lassen. Das war auch diesmal eine gute Entscheidung, das Wetter zeigte sich auch wieder von seiner besten Seite. 57 Wanderer, darunter 8 Gäste, dachten genauso; mehr ging nicht. Drei von ihnen sagten leider kurzfristig ab. Alles lief wie immer, d.h. alles ausladen, alles in der geräumigen Grillhütte verstauen. Danach richtete ein bewährtes Helferteam alles für die Feier, während über 40 Teilnehmer unter Führung von Bernd zunächst eine zweistündige Wanderung ab der Kuralpe auf einem Abschnitt des GEO-Rundwanderwegs Bergstraße-Odenwald durch überwiegend dichten Mischwald unternahmen. Die Rückkehrer konnten an eingedeckten Tischen Platz nehmen und sich sofort am Grill mit leckeren Steaks und Bratwürsten, geliefert von einem einheimischen Biometzger und zubereitet von Karina, Matthias und Hubert, eindecken. Dazu gab es eine Salatbar, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte. Auch auf Bier, Wein und Softgetränke, alles gut gekühlt, konnte zugegriffen werden. Später konnte kaum jemand Süßem in Form von Kuchen, Torten und anderem Naschwerk, dazu Kaffee – Marlene war die Herrin der Kaffeemaschinen -, wiederstehen. Wie im Flug vergingen im schattigen und insektenfreien Ambiente die Stunden bei lockeren Gesprächen und auch einigen Tänzchen. Der Wandervorstand - Bernd und Hannelore Löffler und Marlene Ebling-Doll – und seine Helfer hatten wieder ganze Arbeit geleistet. Bernd würdigte und lobte die Arbeit des Küchenteams und aller Helfer, Herbert Schuster brachte allen Verantwortlichen gebührenden Dank zum Ausdruck. Erst gegen 18 Uhr und kurz vor Einsetzen eines lokalen Gewitters ging es wieder Richtung Heimat. Um 18.45 Uhr kam die bestens gelaunte Gruppe wieder am Eintracht-Sportgelände an. - Auf dem Gruppenfoto sind unsere Frauen abgelichtet, die wie immer gegen Ende der Feier mit einem Spezial-Cocktail verwöhnt wurden. 

 

19. - 23.06.2018: Von Tirol erneut begeistert - Wetter gut, Programm gut, alles gut

Vor zwei Jahren waren die Teilnehmer am Jahresausflug nach Imst in Tirol sehr begeistert. Deshalb sagte sich Hannelore Löffler, seit acht Jahren Organisatorin unserer Jahresausflüge: „Man könnte doch nochmals dorthin fahren!“ So kam es denn auch. Recht schnell war die 5-Tage-Fahrt ausgebucht. Das Domizil war wieder das Wellnesshotel „Zum Hirschen“ mit allen seinen Annehmlichkeiten, die schon vor zwei Jahren geschätzt wurden, und auch die Softgetränke, Bier und Wein zu den Mahlzeiten waren wieder frei. Dagegen ermöglichten die vielen Ausflugsmöglichkeiten, die man ab Imst hat, ein gänzlich anderes Programm. Der Reihe nach. Da die Reiseteilnehmer wie immer überpünktlich waren, konnte die Hinreise planmäßig um 8 Uhr beginnen. Unterwegs gab es wie immer beim ersten Halt ein Frühstück. Im Raum Heidenheim zwang ein Unfall zu einem über einstündigen Stau. Dennoch konnte Imst um 17.15 Uhr erreicht und gemütlich eingecheckt werden. Das pralle Ausflugsprogramm begann zum Auftakt mit einer Tagesfahrt ins Ötztal und war dank herrlichem Sonnenschein ein besonderes Erlebnis. Zuerst wurde das beschauliche Niederthai besucht. Die malerische Bergkulisse wurde gleich für das obligatorische Gruppenfoto genutzt. Über Sölden ging es weiter zur Mautstelle Crosspoint (2008 m), wo der ausgedehnte Aufenthalt nicht nur zu einem Mittagsimbiss, sondern auch zum Besuch des Motorcicles Museums Zeit ließ, ehe das Timmelsjoch (2509 m) die 45 Reiseteilnehmer, darunter 14 Gäste, in seinen Bann zog. Am folgenden Tag stand vormittags eine Fahrt nach Hoch Imst an und weiter mit dem Sessellift in das dortige Wintersportgebiet (über 2000 m). Ein Spaziergang schloss sich an. Besonders Mutige ließen sich die Fahrt zurück mit der Alpine Coaster, der angeblich längsten Rodelbahn der Welt, nicht entgehen. Nachmittags ging es bei der Fahrt nach Kühthai (2017 m) erneut ins Hochgebirge und auf dem Rückweg über Sellrain und Kematen zur Moosalm, wo es in Miemig für alle leckeren Apfelstrudel gab. Der dritte Tag, nicht mehr so heiß und sonnig, begann mit der Fahrt ab Imst mit dem Bummelbär durch das Inntal bis Nassereith. In einem verträumten Örtchen, wo schon einmal für die Fernsehserie „Bergdoktor“ gedreht wurde, bot sich zur Mittagszeit die Gelegenheit, alle Kuchenreste und sonstiges, was von der Hinreise noch übrig war, zu verputzen. Später wurde an einem der schönsten Plätze Tirols mit Blick auf das Inntal bei Mösern ein Stopp eingelegt und die im Freien errichtete „Friedensglocke des Alpenraums“ aufgesucht. Der restliche Nachmittag war einem Besuch des mondänen Wintersportorts Seefeld vorbehalten, der schon im Zeichen der im nächsten Winter anstehenden Ski-WM steht. Das Gesehene und Erlebte bei den Ausflügen machte unsere Reiseleiterin Martina, die uns drei Tage begleitete, anschaulich und unterhaltsam transparent. Auch abends fehlte es nicht an Unterhaltung und Spaß. Ein Tanzabend und ein Tiroler Abend gehörten dazu. Am letzten Abend durfte sich Hannelore Löffler über Dankesworte, ausgesprochen von ihrem Gatten Bernd, unserem Wanderchef, und über ein Geschenk der Reisegesellschaft, das ihr Marlene Ebling-Doll überreichte, freuen. Bei der staufreien Heimreise war eine Mittagspause in Ulm eine willkommene Unterbrechung. Fast drei Stunden vor Anpfiff des WM-Krimis Deutschland gegen Schweden war das Eintracht-Sportgelände wieder erreicht.

 

13.05.2018: Auf den Spuren eines Polarforschers

Für die Mai-Wanderung bot sich einmal mehr der Odenwald an. Im Raum Bad König stand mit dem Carl-Weyprecht-Weg eine attraktive Wanderstrecke zur Verfügung, die Hannelore und Bernd Löffler ausfindig machten und womit sie ins Schwarze trafen. Die über 11 km lange Strecke zur Erinnerung an den Nordpolforscher, der in der Kurstadt ein Ehrengrab hat, ist abwechslungsreich und bot viele schöne Ausblicke in die frühlingshafte Landschaft. Auf guten Wegen und durch überwiegend bewaldetes Gebiet sind aber auch mehrere Höhenunterschiede zu bewältigen. Unterwegs wurden die 42 Teilnehmer, unter ihnen 12 Gäste, mit Fleischwurst und Brötchen überrascht, spendiert aus der Wanderkasse, um keinen Hunger aufkommen zu lassen. Denn infolge des Muttertages konnte das für die Schlussrast ausgesuchte gute griechische Lokal erst gegen 15 Uhr für unsere Gruppe zur Verfügung stehen. Wegen aufkommender Gewittergefahr wurde von den Ausrichtern kurzfristig eine Abkürzung gewählt und nach etwa neun Kilometern zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Bei der Heimfahrt war es Matthias Junge, der den Ausrichtern unter Applaus Dank abstattete. Gegen 18.30 Uhr war wieder das Eintracht-Sportgelände in Sicht.

22.04.2018: Landschaft prächtig, Sonne mächtig

Bei der März-Wanderung im Odenwald wurden unsere Wanderer vor fünf Wochen von einem Wintereinbruch überrascht. Nun war im April das Gegenteil der Fall, nämlich die erste Hitzewelle dieses Jahres. Das führte bei der Wanderung im Bessenbachtal, einem reizvollen Ausläufer des Spessarts, dazu, dass die 47 Teilnehmer, unter ihnen 13 Gäste, beim hügeligen Rundkurs um Oberbessenbach durch Felder, Wiesen und ein wenig Wald mächtig ins Schwitzen kamen. Durchweg prächtig zeigte sich aber die Frühlingslandschaft in sattem Grün und üppiger Blüte. Nach gut drei Stunden und mehr als 8 km unter den Sohlen führten die Ausrichter Anne und Rolf Lohr die Gruppe zur Einkehr in einen wunderschön gelegenen Bio-Landgasthof. Dort konnte man nicht nur relativ schnell und gut etwas gegen den Hunger und Durst tun, sondern auch angenehm verweilen. Wer Lust hatte, konnte zum Abschluss an einer Führung durch das weitläufige Gelände teilnehmen und sich den Bio-Anbau und Nutztiere anschauen. Den Ausrichtern gelang ein gelungenes Debut, wofür Bernd Löffler die passenden Dankesworte fand. Schon um 17 Uhr war man wieder zurück am Eintracht-Sportgelände.

 

18.03.2018: Winterwetter statt Frühlingserwachen im Odenwald

Zartes Frühlingserwachen hatten sich unsere Wanderer für ihre Wanderung im Odenwald auf dem Hammelbacher Klangwanderweg erhofft. Stattdessen wurden sie vom Wintereinbruch überrascht. Das war für die verbliebenen 43 Teilnehmer – 8 Abmeldungen gab es kurzfristig witterungsbedingt - eine besondere Herausforderung. Doch dick eingehüllt trotzten sie auf dem Rundkurs, der zunächst durch Felder und Wiesen führte, dem Schneetreiben und einem eisigen Wind. Bizarre Schneewehen säumten den hügeligen Weg. Im Wald wurde es dann angenehmer. Gestartet wurde in Hammelbach und nach dem Passieren der Weschnitzquelle folgten auf der 8 km langen Strecke mehrere Stationen unterschiedlicher Klangwelten wie Windharfe, Windspiele, Achtklang, Holzarten-Xylophon und Summstein, denen natürlich auch Klänge entlockt wurden. Nach gut sechs Kilometern wurde in Altlechtern eingekehrt. Das Aufwärmen hatte Vorrang vor der Stärkung, mit der alle zufrieden waren. Während des gemütlichen Verweilens war es Lothar Flach, der den Ausrichtern Marlene Ebling Doll und Hannelore und Bernd Löffler Dank abstattete und allen eine unfallfreie Bewältigung der Reststrecke bis Hammelbach zum Bus wünschte, was dann auch, nun begleitet von einigen Sonnenstrahlen und kaum noch Wind, der Fall war. Gegen 17.30 Uhr waren alle wieder gut gelaunt mit rosigen Gesichtern zurück am Eintracht-Sportgelände.

18.02.2018: Nachmittagswanderung auf der anderen Mainseite bei Sonne pur

Unsere Februar-Wanderung hatte bei strahlendem Sonnenschein mit 47 Teilnehmern, darunter 13 Gästen, einen großen Zuspruch. Traditionell wurde auch diesmal die zweite Jahreswanderung im Umfeld von Rüsselsheim durchgeführt und ausnahmsweise geschah dies nachmittags, was gut ankam. Gewandert wurde zwischen Hochheim und Wicker unter Einbeziehung der Flörsheimer Schweiz. Los ging es an der Wiesenmühle, wo zum Abschluss gegen 17 Uhr eingekehrt wurde. Über den durch die Sonneneinstrahlung aufgeweichten Landwehrweg, an der Deponie entlang und durch das Weinbaugebiet Mönchsgewann wurde der nördliche Ortseingang von Wicker erreicht. Der Ort, Tor zum Rheingau, wurde durchquert und über die Flörsheimer Warte, die Kriegergedächtniskapelle und die St.-Anna-Kapelle wieder nach etwa drei Stunden zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Unterwegs verwöhnten die Ausrichter Hannelore und Bernd Löffler, die sich über viel Lob freuen durften, an der Ranklaube die Wandergruppe mit Schmalzbroten und Tee. Offiziell dankte ihnen Herbert Schuster im Rahmen des gemeinsamen Essens in der Wiesenmühle.

 

21.01.2018: Oberursel, das Tor zum Taunus, hat viel zu bieten

Wie sehr eine Stadt von einem Hessentag profitieren kann, zeigt sich nicht nur in Rüsselsheim, sondern auch in Oberursel, wo dieser 2011 stattfand. Dort fand unsere diesjährige Auftaktwanderung, wie schon seit Jahren eine Städtetour der Schuster’s, statt. 49 Wanderer, darunter 10 Gäste, nahmen daran teil. Schon am Bahnhof, wo sie mit der S-Bahn ankamen, zeigten sie sich beeindruckt von dessen Umfeld und hervorragenden Restaurierung. Später waren auch an anderen Stellen Verschönerungen dank des Hessentags zu sehen. Was die Stadt am Urselbach, wo 1904 das erste Seifenkistenrennen Europas stattfand, zu bieten hat, eröffnete sich bei der fast zweieinhalbstündigen Führung mit Schwerpunkt Historische Altstadt durch die äußerst kompetente und sprachgewandte Stadtführerin Marion Unger, die sogar mit Glühwein ihre Besucher verwöhnte. Die Teilnehmer hatten zudem Glück, dass es überwiegend sonnig und windstill war und Herbert und Gisela Schuster mit der Schlussrast im Alt-Oberurseler Brauhaus eine sehr gute Wahl trafen. Die Stimmung war so gut, dass sogar später als geplant nach Hause gefahren wurde und Bernd Löffler mit seinem Dank noch sieben Städtetouren vom Ausrichter jeweils im Januar wünschte; dann wäre er 90. Den Rückweg zum Bahnhof versüßten H. und G. noch mit Pralinen, die schnell vergriffen waren.

02.12.2017: Gelungener Jahresabschluss, Nikolaus in Hochform

Unsere Nikolauswanderung begann am frühen Nachmittag am Parkplatz der WfB in Königstädten und ging durch den angrenzenden östlichen Forst und an Wiesen entlang bis fast zum Mönchbruch. Das Wetter war freundlich, die Wege aber teilweise aufgeweicht. Nach fast zwei Stunden waren die 52 Teilnehmer, darunter neun Gäste, zurück und kehrten im weihnachtlich dekorierten Anwesen unseres Wanderfreunds Alfred Baier in der Bensheimer Straße ein, wo sie über eine Stunde bei Glühwein, anderen Heißgetränken und Weihnachtsgebäck verweilten. Nach Einbruch der Dunkelheit begann die Jahresabschlussfeier in der VfR-Gaststätte, hervorragend weihnachtlich herausgeputzt, mit einem leckeren Büfett. Der Nikolaus in Person von Wanderchef Bernd Löffler begrüßte später in gewohnter Manier mit lockeren Sprüchen, trockenem Humor und auch erhobenem Zeigefinger die gutgelaunte Gästeschar. An alle, die in diesem Jahr Wanderungen ausrichteten und sonst wie aktiv waren, überreichte er Präsente. Mit Urkunden und Geschenken ehrte er für die Teilnahme an bis jetzt 100 Wanderungen Marta Bauer (unser ältestes Mitglied), Karin Jakob und Karl-Heinz Seibert, für 200 Wanderungen Hannelore Löffler und Peter Fachinger und für schon 250 Teilnahmen Doris Hopp und Brigitte Völker. Der schon traditionelle Spendenaufruf für die Alzheimer- und Demenzkranken Gesellschaft Rüsselsheim erbrachte dank intensiver Animation durch Matthias Junge eine neue dreistellige Höchstsumme. Das übrig gebliebene Gebäck wurde wieder dem Obdachlosenheim überbracht.

18.11.2017: Weinprobe mit viel Humor und Heiterkeit

Die November-Wanderung war wie meistens im November mit einer Weinprobe verbunden. Nachmittags fuhren 44 Weinliebhaber, darunter acht Gäste, nach Bingen und wanderten zunächst am Rheinufer entlang bis zum Mäuseturm und dann auf dem noch gut erhaltenen Gelände der Landesgartenschau 2008 zurück bis zum Endpunkt in Höhe der Fährabfahrt nach Rüdesheim. Gegen die triste und nasskalte Witterung half unterwegs wärmende Medizin (Schnäpse und Liköre), spendiert von den Ausrichtern Wilfried – er gab auch einige sachdienliche Hinweise im Stil eines Stadtführers - und Jutta Mössinger. Zur Weinprobe und einer kräftigenden Unterlage hierfür in Form einer Winzerplatte wurde das Weingut Hildegardishof in Bingen-Büdesheim aufgesucht. Der erste Durchgang der kredenzten Weine fand im Rotweinkeller, einem Kleinod, wo viele mit Schnitzereien versehene Holzfässer lagern, statt. Schon da und später in einem rustikalen Sälchen war es die redegewandte Inhaberin Cornelia Grünewald-Gundlach, die zu jeder der insgesamt fünf Präsentationen kurzweilig informierte und zusätzlich mit vielen witzigen Gedichten die Lacher auf ihrer Seite hatte. Deshalb hatte Bernd Löffler zweifachen Grund für launige Worte des Dankes, die Wilfried und Jutta für die perfekte Tourausrichtung und der Gastgeberin, übrigens Weinkönigin 1989/90, galten. Erst nach fünf Stunden wurde das gastliche Haus verlassen, von einigen in weinseliger Stimmung, und gegen 23 Uhr wieder das Eintracht-Sportgelände erreicht.

22.10.2017: Schwankende Hängebrücke im Hunsrück gemeistert

Die Oktober-Wanderung musste um eine Woche verschoben werden und war ausgebucht; es gab sogar eine Warteliste. So waren es 54 Wanderfreunde, darunter 18 Gäste, die mit dem Bus nach Mörsdorf im Hunsrück fuhren. Sie reizte wohl die von Günther und Hannelore Wenz ausgerichtete Wanderung von dort zu Deutschlands längster Fußgänger-Hängebrücke „Geierlay“. Die Teilnehmer hatten Glück mit dem Wetter, denn weder prognostizierter Regen noch Dunstschleier beeinträchtigten nach dem Anmarsch bei einem Anstieg über einen Feldweg das Passieren der Brücke. Diese ist 360 m lang und 100 m hoch, hat einen Holzboden (85 cm breit) und Seitenwände aus Maschendraht. Obwohl die Schwankung minimal war, befiel den einen oder anderen beim wunderschönen Blick in die Tiefe und die umliegenden Hunsrückhöhen ein mulmiges Gefühl. Auf der Sorsberger Seite ging es auf Forstwegen steil hinunter zum Mörfsdorfer Bach, dem ein Stück gefolgt wurde, ehe nach knapp drei Stunden wieder Mörsdorf erreicht war. Von dort wurde mit dem Bus Kastellaun zur etwas verspäteten Einkehr, wo den Ausrichtern offiziell gedankt wurde, angesteuert und gegen 18.30 Uhr war man wieder zurück am Eintracht-Sportgelände.

17.09.2017: Angenehme Wanderung im Vordertaunus

Im September stand eine landschaftlich schöne Wanderung im Taunus oberhalb des Großraums Wiesbaden auf unserem Programm. Trotz regnerischer Wetterprognosen erreichten die 46 Teilnehmer, unter ihnen sieben Gäste, trockenen Fußes durch weitgehend bewaldetes Terrain ihr Ziel. Die gut zu begehenden Wege wurden gemütlich angegangen, teilweise begleitet von Sonnenschein, und allzu große Höhenunterschiede waren, abgesehen vom Schlussabschnitt, nicht zu überwinden. Auch Pausen gönnte man sich, wobei die Ausrichter „Kurze“ ausschenkten. Gut die Hälfte der Wanderwilligen entschied sich für die große Tour und wanderte ab der Eisernen Hand auf dem Rheinhöhenweg zur Platte. Dort begann die kleine Tour und auf dem gleichen Weg ging es nun für alle zum Kellerskopf im Gebiet Naurod, 474 ü.M. Am Ende hatte die erste Gruppe 11,5 km unter ihren Sohlen und die zweite Gruppe brachte es auf 6 km. Da der Berggasthof belegt war, fand die Schlussrast in einem zum Lokal gehörenden Zelt statt, wo man unter sich war und von Tim, Enkel eines ehemaligen Tischtennisspielers aus der Gassauer-Dynastie, der Inhaber der Gaststätte ist, gut bewirtet wurde. Wolfgang Rieble und sein Mitstreiter Gerhard Becker durften hier für ihre Tour, die den Geschmack der Teilnehmer traf, Lob und Dankesworte durch Bernd Löffler entgegennehmen. Gegen 17 Uhr war die Rückankunft am Eintracht-Sportgelände.

13.08.2017: Wanderung im Gänsemarsch durch den Rodalber Felsenweg

Zur August-Wanderung wurde in den südwestlichen Pfälzerwald gereist. Ziel war Rodalben bei Pirmasens. Auf dem dort beginnenden insgesamt 45 km langen Rodalber Felsenweg hatten Richard und Sigrid Engel eine Teilstrecke von rund 11 km ausgewählt, die für die 44 Teilnehmer, darunter zehn Gäste, eine echte Herausforderung war. Bei zunächst leichtem Nieselregen und später auch Sonnenstrahlen wurde vom Anfang bis zum Ende durch einen sauerstoffträchtigen Mischwald gewandert, aus dem unzählige bizarre Sandsteinfelsen hervorstachen. Auch viele in Felsen verwurzelte Bäume boten durch ihre Verwachsungen ein tolles Bild. Der gut beschilderte Wanderweg verlief in mittlerer Höhe der bergigen Landschaft oft bedrohlich nahe an den grünbemoosten Felsen. Auf der anderen Seite fiel er häufig steil ab. Dadurch war er so eng, dass ein Fortkommen nur im Gänsemarsch möglich war und man sich bei manchem Hindernis gegenseitig helfen musste. Besonders bewundert wurde die Bärenhöhle, die größte natürliche Buntsandsteinhöhle der Pfalz, und der Bruderfelsen, das Wahrzeichen von Rodalben. Da man sich unterwegs viel Zeit ließ und etliche Pausen eingelegt wurden, war man erst nach über vier Stunden am frühen Nachmittag zurück in Rodalben. In einem rustikalen Lokal fand bei recht guter Bewirtung die Schlussrast statt. Hier sprach Bernd Löffler den Ausrichtern, die die Anregung für ihre attraktive Tour im Internet fanden, unter Beifall ein dickes Dankeschön aus. Um 16.45 Uhr ging es wieder Richtung Heimat und kurz vor 18.30 Uhr wurde wieder das Eintracht-Sportgelände erreicht.

 

16.07.2017: Grillfete - Stimmung, Wetter, Angebot alles bestens

Immer im Juli steht für unsere Wanderer nicht Wandern, sondern Feiern in gemütlicher Runde im Vordergrund. Das konnte auch in diesem Jahr verwirklicht werden. Wegen seiner idyllischen Lage mitten im Wald und idealen Infrastruktur entschied sich der Wandervorstand zum dritten Mal in Folge für den Grillplatz im Odenwald in der Nähe von Allertshofen. Bei besten Wetterbedingungen boten sich dort für die 50 Teilnehmer, darunter 5 Gäste, beste Voraussetzungen für einige unbeschwerte Stunden. Zunächst wanderten 37 von ihnen gut eineinhalb Stunden von Brandau, vorbei an der dortigen Kriegsgräberstätte, die besucht wurde, einigen Pferdekoppeln und durch kühlenden Laubwald, zum Ort des Geschehens. Zur Mittagszeit trafen sie dort ein. Währenddessen hatte das Küchenteam bereits alles für den reibungslosen Beginn der Feier hergerichtet. Auf schmackhafte gegrillte Steaks und Würste konnte sofort zugegriffen werden. Dazu gab es eine reiche Auswahl spendierter Salate und andere Beigaben und gekühlte Getränke. Nachmittags fanden Kaffee und eine Theke mit vielen süßen Köstlichkeiten großen Zuspruch und auch der Konsum von Wein und anderen anregenden Getränken trug zu einer unbeschwert guten Stimmung bei, die sogar bei passender Musik zu Gruppentänzen animierte. Deshalb zog sich die einmal mehr bestens gelungene Fete bis nach 18.30 Uhr, solange wie noch nie, hin. Bernd Löffler, wieder in Hochform, dankte am Ende dem Küchenteam unter Leitung seiner besseren Hälfte Hannelore und Marlene Ebling-Doll, ebenso den Spendern von Salaten und Kuchen sowie Wein von den Hochzeitern Gabi und Lothar. Zum Schluss sprach Herbert Schuster allen Teilnehmern aus dem Herzen mit seinen Worten des Dankes an den Vorstand, der alles wieder glänzend organisiert hatte. Erst nach 19.15 Uhr war man zurück und alle entstiegen gutgelaunt dem Bus am Eintracht-Sportgelände.

20. - 24.06.2017: Viel erlebt und gesehen in Dresden und Umgebung

Alle Wetter - Hitze, Starkregen und Gewitter, wohltuende Kühle und normales Sommerwetter – erlebten unsere Wanderer bei ihrem fünftägigen Jahresausflug in den Raum Dresden. Bei der Hinfahrt legten die 46 Teilnehmer, unter ihnen 15 Gäste und 28 Frauen, einen Zwischenstopp in Erfurt ein. Quartier bezogen sie am Rande der sächsischen Landeshauptstadt im idyllisch gelegenen „Kim Hotel im Park“. Eine Stadtrundfahrt und Führung durch die Altstadt und später individuelle Besuche von weltbekannten Sehenswürdigkeiten wie Frauenkirche, Zwinger, Grünes Gewölbe und Semperoper füllte den gesamten nächsten Tag aus, der im urigen, historischen Sophienkeller – er verfügt über 450 Sitzplätze - seinen Abschluss fand. Einen weiteren ganzen Tag nahm die Fahrt ins Elbesandsteingebirge zur Bastei und die Festung Königstein in Anspruch. Von dort war eine Schiffstour auf der Elbe nach Pirna geplant, was Niedrigwasser nicht zuließ, sodass die Stadt eben mit dem Reisebus erreicht wurde und anschließend Pillwitz mit seinem berühmten Schloss und weitläufigen Lustgarten, wo eine vielfältige Flora zu bewundern war. Bevor abends in einem sehr rustikalen böhmischen Lokal eingekehrt und lange ausgeharrt wurde, galt noch ein Besuch der Pfundsmolkerei, dem „schönsten Milchladen der Welt“. Es hätte etwas gefehlt, wäre am folgenden Tag nicht auch Schloss Moritzburg, der barocke Vierflügelbau, auf einer künstlichen Insel gelegen, besucht worden wäre. Eine dort zufällig am Besuchstag stattgefundene Präsentation von Opel-Oldtimern, allesamt vor dem 2. Weltkrieg produziert, fand natürlich das besondere Interesse der Gäste aus der Opelstadt. Weiter ging es dann nach Meißen, wo nicht nur Kulturdenkmäler wie die über der Stadt thronende Albrechtsburg und der Dom besichtigt wurden, sondern auch die Porzellanmanufaktur. Bei der Heimreise rundete ein Abstecher nach Weimar die Liste sehenswerter besuchter Städte ab. Für all das lag die Planung und Organisation einmal mehr bei Hannelore Löffler in besten Händen. Dafür dankte ihr vor der Abreise während eines Tanzabend im Namen aller ihr Bernd und Marlene überreichte die aus einer Sammlung besorgten Präsente. Hannelore wiederum dankte in gereimter Form dem Busfahrer Frank, der aus Dresden stammt und ihr im Vorfeld viele Tipps für das Programm gab.

28.05.2017: Der Hitze getrotzt rund um die Juhöhe

„Ich habe noch nie so viel geschwitzt und anschließend so viel getrunken wie bei unserer letzten Wanderung“, ließ einer der Teilnehmer an unserer Wanderung vom letzten Mai-Sonntag verlauten. Diese fand im südlichen Odenwald statt und begann und endete auf der Juhöhe, 371 ü.n.N. Trotz der Höhenlage ließ das tropische Klima in der Tat die 35 Teilnehmer, darunter 9 Gäste, nicht ungeschoren, was die enorme Transpiration angeht. Doch sie nahmen es gelassen und ließen sich Zeit. Sechs von ihnen begnügten sich auch mit einer kürzeren Strecke und geringerem Zeitaufwand. Der Rundkurs für die Hauptgruppe mit mehreren Ab- und Aufstiegen durch schattige Waldstücke, saftige Wiesen und vorbei an zwei Teichen bot einige Panoramablicke in umliegende Täler und hätte abwechslungsreicher nicht sein können. Bei Ober-Liebersbach erfolgte die Wende zurück über Bonsweiher zur Juhöhe, die nach gut drei Stunden und 10,1 Kilometern wieder erreicht wurde. Die gute Küche und der Service der dortigen Gaststätte fand ungeteiltes Lob, was auch die Ausrichter Rainer und Doris Hopp aus dem Munde von Wander-Boss Bernd Löffler entgegennehmen durften. Zurück ging es quer durch den Odenwald und nach 18 Uhr war wieder das Eintracht-Sportheim erreicht.

30.04.2017: Von Sonne begünstigte Tour im Raum Steinau a.d. Straße

Steinau an der Straße, im Main-Kinzig Kreis an der alten Handelsstraße von Frankfurt nach Leipzig (Via Regia) gelegen, war im April Ziel unserer Wanderer. Im Umfeld der Stadt befinden sich einige Warten, gemauerte hohe Rundtürme, die im Mittelalter dazu dienten, Gefahren zu erkennen. Los ging die Wanderung an der Bellinger Warte, Bei Sonnenschein und einem anfangs kühlen Lüftchen wanderten die 38 Teilnehmer, unter ihnen fünf Gäste, zunächst zum Tierpark Frohnhof und vorbei an einem Kletterpark zur Seidenrother Warte, wo eine Rast eingelegt und von den Ausrichtern Flüssiges zum Erwärmen ausgeschenkt wurde. Bergab ging es nun zum Fohlenhof und ins Zentrum der Gebrüder-Grimm-Stadt zum Mittagessen. Danach folgte ein Stadtrundgang bis hin zum Schloss. Straßencafés und Eissalons luden nach gut neun bewältigten Kilometern bei Sonne pur zum wohligen Verweilen im Freien ein. Peter Fachinger und Hans-Günther Knodel waren Ausrichter der gelungenen Tour. Bernd Löffler dankte ihnen dafür, und erst gegen 18 Uhr war die muntere Wandergruppe wieder zurück am Eintracht-Sportgelände.

 

26.03.2017: Frühlingsgefühle für 55 Wanderer

Zur sogenannten Rheinauenwanderung waren am letzten März-Sonntag unsere Wanderer eingeladen. In Fahrgemeinschaften fuhren sie nach Trebur. Von hier ging es auf Feldwegen und Dämmen auf einen Rundkurs in Richtung Rhein und Astheim. Traumhaftes sonniges Frühlingswetter weckte dabei die Lebensgeister der rekordverdächtigen 55 Teilnehmer, darunter 9 Gäste, durch schon sattes Grün der Natur und viele blühende Bäume, darunter Magnolien in üppiger Pracht. Auch belegte Storchennester wurden gesichtet. Auf dem Damm zum Kreuz wurde unter dem Historischen Baum (Berg-Ahorn im Alter von weit über 100 Jahren) eine Rast mit Umtrunk, spendiert von den Ausrichtern Gretel und Wilfried Helbig, eingelegt. Erst nach fast drei Stunden war man zurück. Die willkommene Schlussrast fand im Treburer Eigenheim statt, wo man gut aufgehoben war und Bernd Löffler den Ausrichtern Worte des Dankes aussprach.

19.02.2017: Unterwegs im Umfeld von Hessenau bei bestem Wetter

Hessenau, erst 1937 als Neubauernsiedlung aus Gemarkungen von Geinsheim und Trebur gegründet und inzwischen Ortsteil von Trebur, war der Ausgangspunkt für unsere Februar-Wanderung. Ab dem Dorfgemeinschaftshaus erkundeten die 49 Teilnehmer, darunter 17 Gäste, zunächst die weitläufige Gemeinde und orientierten sich dann Richtung Naturschutzgebiet Rhein. Sowohl auf dem Sommerdeich, als auch auf dem 2005 sanierten Winterdeich bewältigten sie bei Windstille und Sonnenschein eine ansehnliche Strecke. In Höhe der Ludwigsau legten sie eine Pause ein und ließen sich Ouzo und Süßigkeiten, spendiert von den Ausrichtern, munden. Nach über zwei Stunden waren sie zurück. Bei Fischmaster kehrten sie ein und wurden im dortigen Lappland-Zelt in nordischem Ambiente mit Fischspezialitäten – allerdings unter Zeitdruck - verwöhnt. Idee und Ausrichtung der Tour in heimischen Gefilden lag bei Marlene und Dieter Doll in guten Händen, denen Bernd Löffler wohlverdienten Dank abstattete.  HS

22.01.2017: Wetzlar bei Kälte aber Sonnenschein ein Erlebnis

Auch das Wanderjahr 2017 begann für unsere Wanderer traditionell mit einer Städtetour. Ziel war die Goethe- und Optik-Stadt Wetzlar, die bequem und pünktlich mit der Bahn erreicht wurde. Die 46 Teilnehmer, darunter 9 Gäste, erfuhren zunächst am Dom Interessantes über das im 12. Jahrhundert begonnene und viele Baustile aufweisende imposante Bauwerk, das seit der Reformation von Katholiken und Protestanten genutzt wird. In zwei Gruppen folgte bei frostigen Temperaturen, gemildert durch klaren Sonnenschein, eine Führung durch die sehr gut erhaltene Altstadt. Viele Fachwerkhäuser und geschichtsträchtige Gebäude wie das Reichskammergericht und die Plätze Fischmarkt, Kornmarkt und Eisenmarkt wurden als Zeugen der herausragenden Bedeutung Wetzlars im Mittelalter hervorgehoben. Auch auf die Spuren des jungen Goethe, der in der Stadt an Lahn und Dill eine Affäre mit Lotte hatte und hier auch zu seinem Bestseller „Die Leiden des jungen Werther“ inspiriert wurde, machten die Stadtführer unterhaltsam aufmerksam. Gut aufgehoben zum Aufwärmen und zur Stärkung fühlten sich alle in einem Steakhaus, wo Bernd Löffler den Ausrichtern Herbert und Gisela Schuster für ihre bald 20. Städtetour-Ausrichtung dankte und sich von ihm mindestens bis zum „90sten“ noch weitere Touren wünschte. Auf dem Rückweg zum Bahnhof verwöhnten die Ausrichter auf der steinernen Alten Lahnbrücke ihre Mitfahrer auch dieses Mal wieder mit Süßigkeiten. Kurz nach 18 Uhr waren alle um einige Eindrücke reicher wieder zurück am Bahnhof Rüsselsheim.  HS

 

03.12.2016: Nikolauswanderung und -feier - alles in Königstädten

Die traditionelle Nikolauswanderung wurde in diesem Jahr nach Königstädten verlegt. Im dortigen Einkaufszentrum starteten die 44 Teilnehmer, darunter 5 Gäste, zum südlichen Ortausgang. Vorbei am Fischersee ging es von Sonne begleitet am Wald entlang in östlicher Richtung bis fast zur Autobahn. Zurück ging es via WfB bis zum weihnachtlich geschmückten Anwesen unseres Mitglieds Alfred Baier in der Bensheimer Straße, wo nach knapp 90 Minuten eingekehrt wurde. Mit Glühwein, heißem Tee und Weihnachtgebäck wurden alle verwöhnt. Nach Einbruch der Dunkelheit folgte im Schützenhaus Tell ein gemeinsames Essen. Danach verteilte der Nikolaus in Person von Wanderchef Bernd Löffler mit flotten Anmerkungen Geschenke – liebevoll verpackt von Hannelore Löffler und verziert mit von Vera Knodel kunstvoll gefertigten Engelchen - an alle Ausrichter von Wanderungen im laufenden Jahr. Mit Urkunden und einer Aufmerksamkeit wurden ausgezeichnet für die Teilnahme an bislang 100 Wanderungen Marlies Becker und Willi Jakob, 150 Wanderungen Marianne Junge und 275 Wanderungen Bernd Kretzschmar. Besonders hervorgehoben wurden Vera und Hans-Günther Knodel, die seit 1984 jetzt 300 Teilnahmen erreichten und Rekordhalter sind. Auch einige Weihnachtslieder, angestimmt und begleitet mit der Gitarre von Anette da Silva, wurden gesungen. Schließlich erbrachte ein Spendenaufruf für die Alzheimer und Demenzkranken Gesellschaft Rüsselsheim wieder eine nennenswerte dreistellige Summe, die aus der Spartenkasse noch aufgerundet wird. Ab 21 Uhr löste sich langsam die frohgelaunte Runde auf. 

19.11.2016: Wanderung um und durch Kiedrich mit üppiger Weinprobe 

Wenn man schon im Rheingau wandert, dann liegt zum Abschluss die Einkehr bei einem Winzer und womöglich auch eine Weinprobe nahe. Genau das war die Intention von Matthias und Marianne Junge, die Ausrichter der November-Wanderung waren und dafür Dank bekamen. Zuerst wanderten die 44 Teilnehmer, darunter 12 Gäste, bei gutem Wetter über eine Stunde um und durch Kiedrich. Sie hatten dabei die Ruine Scharfenstein, Schloss Groensteyn und die Basilika St. Valentin im Blick, aber auch viele Fachwerkhäuser, die durch die Herbstsonne besonders idyllisch wirkten. Auch der Kiedricher Bach, an dem es eine Strecke entlang ging, hatte seine Reize. Alles Weitere spielte sich rund fünf Stunden im Weingut Schüler-Katz nach der Begrüßung mit einem Glas Winzersekt ab. In einem zweckmäßig hergerichteten Gewölbekeller, einigen war er zu kühl, wurde zur Weinprobe gebeten. Acht verschiedene Weine aus Kiedricher Lagen – 6 x weiß, 2 x rosé - standen zur Verkostung an. Zwischendurch wurde zur Stärkung einem rustikalen Winzer-Büfett zugesprochen. Gegen 22.30 Uhr waren alle, nicht wenige dem Vernehmen nach etwas weinselig, wieder zurück am Eintracht-Sportheim.

16.10.2016: Goldener Oktober bei Wanderung im Spessart

Für den Regen bei der September-Wanderung wurden unsere Wanderer bei der Tour im Oktober reichlich entschädigt. Denn beim Ausflug in den Spessart herrschte ein Wetter á la „Goldener Oktober“. Da auch die Forstwege einigermaßen trocken und trotz einiger Höhenunterschiede gut begehbar waren und Wanderführer Ernst die 43 Teilnehmer, davon 9 Gäste, herausragend begleitete, stimmte alles für eine rundum gelungene Wandertour. Diese begann am Parkplatz von Schloss Mespelbrunn. Unterwegs erfuhren die Wanderer sehr viel über die Geschichte und die forstwirtschaftliche Bedeutung der früher zu den Bischöfen vom Mainz gehörenden Gegend. Auch über die Tierwelt und einen Holzhandelsplatz mitten im Wald gab es Erklärungen. Im Forsthaus „Echterspfahl“ wurde in rustikaler Atmosphäre eingekehrt und danach noch die Elsavaquelle aufgesucht, womit am Ende locker 10 Kilometer unter die Sohlen gebracht waren. Die Ausrichter Jutta und Wilfried Mössinger durften von Bernd Löffler ein dickes Dankeschön entgegennehmen, ebenso der Wanderführer, ehe es Richtung Heimat ging, wo man um 17 Uhr wieder ankam.

01.10.2016: Tolle Stimmung beim Oktoberfest

Bis auf den letzten Platz besetzt war am ersten Oktober-Samstag unsere Eintracht-Gaststätte. Grund dafür war das Oktoberfest, das die Wanderer nach einer Unterbrechung im letzten Jahr wieder veranstalteten. Schon die mit weißblauen Bändern und anderem Beiwerk geschmückte Räumlichkeit erzeugte echte Oktoberfestatmosphäre. Die Stärkung zu Beginn mit knusprigen Schweinshaxen und anderen Schmankerln trug ebenfalls dazu bei. Die Feierlaune hielt Barnie‘s One-Man-Band mit volkstümlichen Tanz-Rhythmen und Gesang, wozu auch eifrig getanzt wurde, gut fünf Stunden am Kochen. Für Gaudi und viele Lacher sorgten auch einige Geschicklichkeitsspiele. So konnte jeder drei Trachtenhüte auf ein an der Wand platziertes Geweih zirkeln, wobei sie nicht herunterfallen durften, was als einzige Gisela Schuster gelang, oder drei Tennisbälle in Milchkannen werfen, was niemand schaffte. Auch Nägel mit wenigen Schlägen in einen Holzklotz zu hämmern, wollten viele einmal ausprobieren. – Für die zünftige Ausschmückung des Raumes sorgten Hannelore Löffler und Marlene Ebling-Doll. Beide kamen auch auf die neuen Spielideen und setzten diese um, wobei sie bewusst diesmal auf Maßkrug-Stemmen und Schätzspielchen verzichteten. Bernd Löffler moderierte in gewohnter Manier. Und was Dana und Marinko aus der Küche zauberten, passte genau zu einem Oktoberfest und mundete bestens, insbesondere die Haxen. Schön war es wieder, war am Ende der einmütige Tenor der Besucher.

18.09.2016: Regen konnte keinem die gute Laune verderben

Dauerregen von Beginn an bis fast zum Ende beeinträchtigte die September-Wanderung im Raum Amorbach. Das verdarb aber keinem der 36 Teilnehmer, unter ihnen drei Gastwanderer, die gute Laune. Kurzerhand wurde aber wegen Rutschgefahr die Strecke gekürzt und auf einen vorgesehenen Aufstieg verzichtet. Ab Neudorf wurde auf dem Wildromantikweg und teilweise auch auf dem Buntsandsteinweg zur Gotthard-Ruine auf den Gotthardberg gewandert. Auf dem Weg dorthin und später auf dem Rückweg nach Amorbach hatten die vielen schönen Ausblicke in die umliegenden Täler und auf die charakteristischen roten Buntsandsteinfelsen durch Dunstschwaden einen besonderen Reiz. Rund acht Kilometer zeigten die Schrittzähler, als zum Abschluss in die Amorbacher Brauereigaststätte Etzel eingekehrt wurde. Dort fühlte sich die Wandergruppe recht wohl und wurde gut bewirtet. Unter Beifall dankte Bernd Löffler mit lockeren Bemerkungen Richard und Sigrid Engel für die gelungene Ausrichtung der landschaftlich sehr schönen Tour.

14.08.2016: Premiumwanderung im Raum Siefersheim

Siefersheim im Herzen Rheinhessens war Ausgangspunkt für unsere äußerst abwechslungsreiche August-Wanderung. Zunächst ging es für die 43 Teilnehmer, darunter 8 Gäste, am Rande von Weinbergen hinauf zur „Höll“, einem Naturschutzgebiet. Auf dem Weg zum Ajaxturm sorgte eine Mischung aus kultivierten Weinbergen und ursprünglichen Flächen für eine reizvolle Wegkulisse. Weiter ging es nach einer Pause auf einem uralten Winzerpfad, wo flankiert von Galgenberg und Mühlberg markante Steinrossel besondere Akzente setzten, hinab nach Neu-Bamberg. Nun folgte die Route im Alpachtal einer alten Bahntrasse. An der Katzensteigermühle stiegen nach sieben Kilometern die 25 Teilnehmer der kleinen Tour aus und ließen sich mit dem Bus nach Siefersheim zurückbringen. Die anderen schafften auf idyllischen Pfaden mühelos den Anstieg zum Mühlberg und wurden am Adlerdenkmal mit einer tollen Aussicht auf das Naturschutzgebiet Neu-Bamberger Heide belohnt, die danach durchquert wurde, ebenso wie zum Abschluss als i-Tüpfelchen die Winzeralm, auf deren Rastplatz sich ein Premiumblick ins Umland bietet. Nach knapp 15 Kilometern war wieder der Startpunkt erreicht. Mit der Einkehr im Lokal „Alte Schmiede“ fand die Premiumwanderung ihren Abschluss, die von Bernd und Hannelore Löffler ausgerichtet wurde und denen Lothar Flach dafür Dank abstattete.

17.07.2016: Grillfete bei überbordender Stimmung

Für unsere Wanderer galt auch in diesem Jahr im Juli das Motto „Kleine Wanderung, große Feier“. Dazu wurde dorthin zurückgekehrt, wo man schon im Vorjahr hochzufrieden war: Zum idyllischen und gut ausgestatteten Grillplatz am Waldrand von Allertshofen. Von dort ließen sich 40 der 54 Teilnehmer, darunter 6 Gäste, von Bernd Löffler knapp zwei Stunden im Modautal durch einen Buchenwald und teilweise abgeerntete Felder, vorbei an einer Hühnerfarm und einem Reiterhof, führen. Derweil sorgte ein bewährtes Team unter Leitung von Hannelore Löffler und Marlene Ebling-Doll dafür, dass die Rückkehrer gegen 12.30 Uhr an geschmückten Tischen Platz nehmen und sofort auf von einem Bio-Metzger gelieferte leckere Steaks, Bratwürste – Carina und Tina fungierten wieder als exzellente Grillmeisterinnen - und kühle Getränke zugreifen konnten. Dazu kamen aus den Reihen der Teilnehmer eine große Auswahl an Salaten und Dips und später eine üppige Kuchentheke, die keine Wünsche offen ließ. Bei idealen Wetterbedingungen wurde in bester Stimmung bis fast 17 Uhr gefeiert. Dabei erwies sich Bernd Löffler als Anheizer für die gute Laune, der zunächst für die Salat- und Kuchenspenden und die helfenden Hände dankte und bei einigen späteren schrägen Ansagen die Lacher auf seiner Seite hatte. Auch Büchsenwerfen (Gewinnerin Vida Sumskiene) und ein Schätzspiel (Gewicht einer Melone – Anita Stanzel traf ins Schwarze) trugen dazu bei, ebenso wie der Konsum einer Weinspende von Lothar Flach und etlicher „Kurzen“. Die Frauen wurden zum Abschluss mit einem „Hugo“ verwöhnt. Bevor der Bus zur Rückreise losfuhr war es Herbert Schuster, der dem Vorstand unter viel Beifall für das einmal mehr gelungene Grillfest dankte. Kurz vor 18 Uhr war man wieder zurück am Eintracht-Sportgelände.

23. - 27.06.2016: Jahresausflug mit Superlativen

Unsere Wanderer verbrachten einen 5-tägigen Jahresausflug in Tirol, der keine Wünsche offen ließ. Denn verwöhnt von der exzellenten Küche, noch dazu All-inklusive, und den Annehmlichkeiten ihres Wellnesshotels „Zum Hirschen“ in Imst sowie Kaiserwetter bei zwei von drei Ausflugstagen vor Ort, wurden alle Erwartungen übertroffen. Auftakt war eine Panoramarundfahrt durch und um Imst, vorbei am weltweit ersten SOS-Kinderdorf, und der Besuch der noch bodenständigen Kunstweberei Schatz in Karrez. Nachmittags ging es über den Reschenpass zum Reschensee, einem Stausee dem einst mehrere Dörfer ohne Votum der Anwohner zum Opfer fielen, woran heute nur noch ein aus dem Wasser ragender Kirchturm erinnert. Dem folgte ein Abstecher durch das Samnauntal zum schweizerischen Zollfreigebiet Samnaun. Besonders die Raucher nutzten Billigkäufe. Faszinierend war am nächsten Tag die Fahrt ins Kaunertal. Vom Talort Feichten geht  die Mautstraße bis an den Rand des „ewigen Eises“ auf eine Höhe von 2750 m und überwindet, vorbei am Gepatschstausee mit Foto-Stopp, bei einer Länge von 26 Kilometern und 29 Kehren einen Höhenunterschied von 1500 m. Von dort wurde von 27 der 39 Reiseteilnehmer bei klarer Sicht die Chance wahrgenommen, mit der Karlesjochbahn zur Aussichtsplattform Drei-Länder-Blick, 3108 m, hochzufahren. Am Schlusstag wurde vormittags in Imst das „Haus der Fasnacht“ besucht. Die kunstvoll geschnitzten Masken und Figuren und eine Filmpräsentation vermittelten einen Eindruck, wie dort alle vier Jahre Straßenfastnacht vor mehreren Tausend Besuchern gefeiert wird. Bei der abschließenden Fahrt ins Pitztal galt zunächst in Arzl der Benni-Raich-Hängebrücke mit Blick in eine 98 m tiefe Schlucht ein Besuch. Tiefe Wolken und Nieselregen ließen es bei der Weiterfahrt bis ans Ende des Tales jedoch nicht zu, den Reiz der dortigen Bergwelt kennenzulernen. Auch abends fehlte es nicht an Abwechslung. Schon am Ankunftstag erfreute eine Schuhplattlergruppe und das Tanzbein konnte geschwungen werden. Am nächsten Abend ließ Hotelier Hannes Staggl den Eintracht-Tross mit einer Mini-Bahn nach Tarrenz zum Besuch eines schmissigen Konzerts des Tiroler Polizeiorchesters kutschieren. Am Samstagabend fanden viele in Imst Gefallen am Auftritt einer Abba-Revivalband. Getoppt wurde dies aber vom 3:0 im EM-Spiel des Löw-Teams gegen die Slowakei. Genutzt wurde auch das hauseigene Schwimmbad und die Sauna. Organisiert in allen Details war der Jahresausflug einmal mehr von Hannelore Löffler. Sie bekam dafür von allen Seiten viel Lob. Dankesworte fand ihr Mann Bernd und Marlene Ebling-Doll überreichte ein Geschenk. Bei der Heimfahrt wurde eine Route über Rothenburg o.d.T. gewählt und der romantischen Stadt ein Kurzbesuch abgestattet. 

19.06.2016: 37. DJK-Wandertag - immerhin Rang 4!

Auch am 37. DJK Wander- und Familientag des DJK Landesverbandes Hessen nahmen wir teil. Erstmals war DJK SSG Bensheim, mit über 3000 Mitgliedern der größte DJK-Verein in Hessen, der Ausrichter. Obwohl die Busfahrt wieder kostenfrei war, konnten wir trotz ausreichender Reklame nicht so viele Teilnehmer mobilisieren, wie es bei „normalen“ Wanderungen der Fall ist. Das ist schon etwas enttäuschend, zumal es insbesondere bestimmte Stammwanderer sind, die ausgerechnet am DJK-Wandertag fehlen. Dabei hatten die Bergsträßer einiges zu bieten, was die ausgesuchten Strecken betrifft. Auch das Rahmenprogramm und die Bewirtung waren in Ordnung. Nach einem Gottesdienst im Weiherhaus-Stadion starteten von dort 270 Teilnehmer aus zehn DJK-Vereinen, welche Strecken von fünf, zehn oder 15 Kilometer angehen konnten. Besonders letztere, rund um das Auerbacher Schloss führend, war durch schweißtreibende Höhenunterschiede besonders anspruchsvoll, bot aber auch herrliche Ausblicke bis hin zur Rheinebene. Der Eintracht-Tross war mit 39 Teilnehmern angereist, erwanderte 410 km und konnte als Vierter den Pokal vom Vorjahr, als wir bekanntlich Ausrichter waren und 95 Teilnehmer für uns am Start waren, nicht verteidigen. Den ergatterten sich die Gastgeber, für die 107 Teilnehmer auf 1145 km kamen, vor SC Concordia Pfungstadt (55/670) und Blau-Weiß Bieber (33/425). Die Plätze hinter uns belegten: Schwarz-Weiß Flörsheim (10/120), Sparta Bürgel (9/100), DJK Bad Homburg-Kirdorf (4/30), DJK Freigericht-Neuses (6/30 – im nächsten Jahr Ausrichter), DJK Hattersheim (2/20) und LV Hessen (2/20).

22.05.2016: Weinenklave Groß-Umstadt - hochinteressant

Wieder wurde eine Gegend, wo sich unsere Wanderer noch nie bewegten, erstmals erkundet: Der Raum Groß-Umstadt. Er ist bekannt als Weininsel am Rande des Odenwaldes und schon 775 n.Chr. urkundlich erwähnt. Gestartet zu einer Teilumrundung der Stadt wurde an der Stadthalle. Vorbei an Schrebergärten und saftigen Streuobstwiesen folgte der erste Anstieg, dann ging es bergab und erneut bergauf zur Weinlage Stachelberg bis zur Wendelinuskapelle. Nun ging es hinab zum Ziegelwald und nach dessen Durchquerung zum Weinberg Steingerück mit freiem Blick ins schöne Raibacher Tal. Bei sommerlichen Temperaturen wurde die ursprünglich vorgesehene Route etwas gekürzt und so waren die 41 Teilnehmer, darunter 10 Gäste, schließlich froh, dass sie nach rund 10 Kilometern zu schon fortgeschrittener Mittagszeit von den Ausrichtern Christine Schlenker und Gerhard Hügel in das Weingut „Brücke-Ohl“ zur Einkehr geführt wurden, wo sie im Freien gut bewirtet wurden. Danach konnten noch Teile der historischen Innenstadt mit dem romantischen Marktplatz und dem Renaissance-Rathaus, der Stadtkirche und vielen sehenswerten Fachwerkhäusern kennengelernt werden. Auf der Heimfahrt bekamen Christine und Gerhard für ihr Debut als Ausrichter ein Dankeschön von Bernd Löffler und Applaus von allen.

 

17.04.2016: Schächerbachtal bei Homberg/Ohm - ein besonderes Erlebnis

In kurzer Zeit viel erleben – das konnten unsere Wanderer bei ihrer April-Wanderung auf dem Premium-Wanderweg „Sagenhaftes Schächerbachtal“. 2013 bekam dieser Rundweg die beste Bewertung von 86 prämiierten Wegen in Hessen. Er befindet sich im Umfeld von Homberg/Ohm. Zunächst besichtigten die 49 Teilnehmer, darunter fast ein Drittel Gäste, dieses Städtchen am nördlichen Rand des Vogelsbergs mit seiner Fachwerk-Altstadt und dem darüber thronenden Schloss. Bevor dann der Einstieg über die Ohm ins Schächerbachtal erfolgte, konnte sich die gemischte Gruppe mit Kräuter-Schmierkäse-Broten stärken, die von den Ausrichtern Bernd und Hannelore Löffler auf einer Streuobstwiese zubereitet wurden. Dann ging es auf weitgehend naturbelassenen Wegen am Schächerbach entlang mit vielen Auf- und Abstiegen (130 m Höhendifferenz) und Bachdurchquerungen, die es in sich hatten. Denn durch vorangegangene Regenfälle – bei der Wanderung selbst blieb es trocken - war der Lehmboden an vielen Stellen seifig und matschig, was sogar zu einigen Ausrutschern und Bekanntschaft mit dem kühlen Nass des Baches führte. Zum Glück blieb nichts Ernsthaftes zurück. Belohnt wurden alle mit einer idyllischen Landschaft voll würziger Luft, sattem Grün, Blütenpracht und vielen lauschigen Plätzen zum Rasten. Nach über viereinhalb Stunden war nach 14 Uhr die Einkehr in der Hainmühle das Ende einer anspruchsvollen Wanderung, die Bernd und Hannelore in einer Gegend, wo wir noch nie waren, einmal mehr prima hinbekamen. Dafür dankte ihnen Herbert Schuster unter großem Beifall, bevor der Bus zur Heimfahrt startete und gegen 19 Uhr wieder am Eintracht-Gelände ankam.

20.03.2016: Die Mainmetropole ist immer ein Erlebnis

Eine große Resonanz fand die März-Wanderung, die quer durch Frankfurt führte. Mit der S-Bahn ging es zur Mainmetropole und vom Hauptbahnhof wurde zunächst zum Römer gewandert, wo die erste Gelegenheit zum Verweilen und Genießen des mittelalterlichen Gebäudeensembles war. Viele der 53 Teilnehmer, darunter 18 Gäste, waren schon lange nicht mehr vor Ort und zeigten sich höchst angetan über viele Veränderungen, die das übrige Stadtbild bot. Am imposantesten fanden alle eines der neuen Wahrzeichen der Stadt, den 180 Meter hohen Glaspalast der Europäischen Zentralbank, der über den Mainuferweg erreicht wurde. Im Umfeld des Gebäudes ist auf der ehemaligen Industriebrache ein Freizeit- und Grüngelände entstanden, das große Anziehungskraft hat. Hier verwöhnten die Ausrichter Bernd und Hannelore Löffler bei angenehmem Wetter die gutgelaunte Schar einmal mehr mit ihren schon legendären leckeren Schmalzbroten. Nichts von seinem ursprünglichen Flair hat dagegen das Äppelwoiviertel von Sachsenhausen eingebüßt, das über die neue Mainbrücke zum Abschluss angesteuert wurde. Die Schlussrast fand im ehemaligen Straßenbahndepot statt, wo Lothar Flach den Ausrichtern für die Tour, die sehr gefiel, Dank abstattete. Nach knapp elf zurückgelegten Kilometern wurde vom Bahnhof Frankfurt Süd die Heimreise angetreten.

21.02.2016: Bei Regenpause von Flörsheim nach Eddersheim und zurück

Der Regen machte eine Pause, als sich unsere Wanderer, wie immer im Februar in heimischen Gefilden, von Flörsheim nach Eddersheim auf den Weg machten. Auf dem Damm am Main entlang gab ein kräftiger Westwind den 39 Teilnehmern, unter ihnen 12 Gäste, einen zusätzlichen Schub. Trotz milder Temperaturen war auf den Feldern zur Linken und den Mainwiesen zur Rechten noch kein Frühlingserwachen zu erkennen. Im Restaurant Mönchhof an der Eddersheimer Schleuse war man zur Mittagsrast bei regionalen Landgerichten und zivilen Preisen bestens aufgehoben. Hier dankte Herbert Schuster in Abwesenheit von Bernd Löffler (Kurzurlaub) Marlene Ebling-Doll, die mit Marlies Becker (fiel kurzfristig aus) die Tour ausrichtete, für ihren Einsatz. Beim Gang zurück nach Flörsheim, nun gegen eine steife Brise, war bei einer Verschnaufpause unter den kolossalen Autobahn- und Eisenbahnbrücken der Ausschank von „Kurzen“ durch das Ehepaar Doll durchaus willkommen. Am Ende hatten die gut gelaunten Wanderwilligen über 11 Kilometer unter ihren Sohlen.

 

17.01.2016: Ladenburg hatte viel zu bieten - 17. Städtetour

Seit 2000 eröffnen unsere Wanderer ihr Jahresprogramm mit einer Städtetour. Erstmals besuchten sie dabei mit Ladenburg eine geschichtsträchtige Stadt in Baden-Württemberg. Wie immer genossen die Teilnehmer die bequeme und bislang immer pünktliche Beförderung mit der Bahn. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt begann die Stadtführung für den 45-köpfigen Eintracht-Tross, darunter sieben Gäste, in zwei Gruppen mit einem Abstecher in das Automuseum Carl Benz. Der Autoerfinder lebte von 1903 – 29 in Ladenburg und fand dort auch seine letzte Ruhe. Dann aber wurden Spuren einer der ältesten römischen Ansiedlungen, 98 n.Chr. durch Kaiser Trajan zur Stadt erhoben, durch fundierte Hinweise der Stadtführer und erhaltenes Mauerwerk lebendig. Mehr noch beeindruckte die Zeitreise beim Gang durch verwinkelte und enge Gassen, vorbei an historischen Gebäuden und kunstvoll verzierten Fassaden. Dass Ladenburg bis 1705 sogar Bischofssitz war, untermauerte die frühere Bedeutung des heute gern besuchten Ausflugsziels. Eine gute Wahl trafen die Ausrichter Herbert und Gisela Schuster auch mit dem rustikalen Altstadtlokal „Zum Ochsen“, wo, nachdem sich alle deftig und kräftig stärken konnten, Bernd Löffler ihnen dankte und meinte, Herbert solle bis zu seinem 90. Geburtstag seinen bisher 15 Städtetouren ruhig noch weitere folgen lassen. Im zugänglichen Foyer des Rathauses spendierten die Ausrichter, geschützt vor einsetzendem Schneetreiben, einmal mehr Süßigkeiten, ehe es am Neckar entlang zurück zum Bahnhof ging. - Foto: Das Gros der Teilnehmer am Neckar Richtung Wasserturm.

 

05.12.2015: Wanderchef wieder Nikolaus und jetzt echter Rentner

Der Jahresausklang für unsere Wanderer am ersten Dezember-Samstag begann wie immer: Treff am frühen Nachmittag am Eintracht-Sportheim und eine Wanderung in heimischen Gefilden. Wanderchef Bernd Löffler führte die Seinen dieses Mal gemütlich durch den Ostpark und vorbei am Tiergehege, Waldschwimmbad und Naturfreundehaus in einer großen Schleife nach Haßloch Nord, wo sie im weihnachtlich geschmückten Anwesen der neuen zweiten Vorsitzenden Marlene Ebling-Doll einkehrten. Dort ließen sie sich die 58 Teilnehmer bei milden Temperaturen eine gute Stunde Glühwein, andere Getränke, Weihnachtsplätzchen und Schmalzbrote munden. Mit Einbruch der Dunkelheit war die muntere Schar zurück und in der Eintracht-Gaststätte folgte mit nun weit über 60 Besuchern die Jahresabschlussfeier. Hier ließ man zunächst Bernd Löffler hochleben, der sich über Gratulationen, Geschenke – das der Wanderer wurde von Matthias Junge überreicht – und ein Ständchen zu seinem 65. Geburtstag freuen durfte. Später, nach dem gemeinsamen Essen, war er es, der wieder als Nikolaus auftrat und in gewohnter schlagfertigen Manier das Wanderjahr beleuchtete. Die Ausrichter von Wanderungen wurden hervorgehoben und bekamen Aufmerksamkeiten. Urkunden und einen Verzehrbon überreichte er für die Teilnahme an 100 Wanderungen an Johanna Raab, für 150 an Marlies Mössinger und Wilfried Mössinger, für 200 an Rainer Hopp und Herbert Schuster und für 250 an Heinz Hummel. Auch Weihnachtslieder wurden gesungen, die Wolfgang Stiller an der Gitarre begleitete. Bei einem Schätzspiel winkten Preise, wobei Herbert Schuster die Kosten eines Schinkens nur um zwei Cent verfehlte und Lothar Flach dem Gewicht eines riesigen Kohlkopfs am nächsten kam. Einmal mehr erbrachte eine Sammlung für eine hiesige soziale Einrichtung wieder eine Summe von knapp 250 Euro. - Fotos > Bernd Löffler an seinem 65. Geb. und Geehrte für Runde" Wanderungen!

15.11.2015: Weinstraße war wieder eine Wanderung wert

Mit 56 Teilnehmern, darunter 14 Gästen, fand die November-Wanderung, ausgerichtet von Verena und Werner Hennen, einen großen Zuspruch. Das war wohl besonders der attraktiven Gegend im Umfeld von Wachenheim an der Weinstraße geschuldet. Los ging es unter Führung von Verena südlich von Bad Dürkheim, von wo für die 42 Teilnehmer der großen Tour zunächst der Anstieg zum Flaggenturm, vor über 150 Jahren für die Gäste der Kurstadt errichtet, anstand. Starke Windböen, die später nachließen, bliesen ihnen dabei beim Gang durch das abgeerntete Rebenmeer ins Gesicht. Dafür wurden sie auf der Anhöhe bei glasklarer Rundumsicht auf die Rheinebene bis hin zum Odenwald und zur Bergstraße sowie den Pfälzer Wald belohnt. Vom Flaggenturm ging es teilweise auf dem Pfälzer Weinsteig rund um und durch Wachenheim. Eine Pause nutzte die Führerin, um Schnäpschen zu spendieren. Bis zur Ankunft im historischen Restaurant Luginsland, vor 115 Jahren von Weinbauern der Winzergenossenschaft Wachtenburg gegründet, war eine Strecke von acht Kilometern zurückgelegt. Dort wurden sie bereits von den Teilnehmern der kleinen Tour, die gemütlich unter Führung von Werner drei Kilometer zurücklegten, erwartet. Zusammen ließen sie sich Pfälzer Spezialitäten wie Saumagen und manchen edlen Tropfen munden und Bernd Löffler dankte den Ausrichtern, die einmal mehr in der Nähe ihrer Wahlheimat eine landschaftlich schöne Tour anboten. Gegen 17 Uhr war der Bus mit der gutgelaunten Schar wieder zurück am Eintracht-Sportgelände.

18.10.2015: Leichte Tour mit herbstlichem Flair

Eine Premiere war für die 44 Teilnehmer an der Oktober-Wanderung, darunter 12 Gäste, die Wanderung am Rande des Naturparks Nassau. Die Schönheit der dortigen sanften Hügellandschaft kam jedoch nicht voll zur Entfaltung, da diesiges Wetter eine klare Sicht verhinderte. Die von Bernd Löffler ausgesuchte Strecke begann in Obertiefenbach und war leicht zu bewältigen. Sie führte durch Wiesen und Felder und mehrfach an Waldrändern entlang in mehreren Schleifen nach Berg. Aus nächster Nähe konnte die Pracht der herbstlich gefärbten Laubbäume bewundert werden. Durch die Last der vorangegangenen ersten Schneefälle dieses Jahres zeigten nicht wenige junge Bäume Bruchschäden. Bei einer Rast verwöhnte der Ausrichter die Teilnehmer mit Schmalz- und Schmierkäsebroten, die einmal mehr bestens mundeten. Am Unesco-Welterbe Limespfad fand ein Obstlehrpfad über Kulturobst der Römerzeit bis zur Jetztzeit besonderes Interesse. Die Tour dauerte fast dreieinhalb Stunden und vom Endpunkt aus ging es mit dem Bus in den Landgasthof Gemmer in Rettert zum gemeinsamen Mittagessen, wo es von Andreas Keller Dankesworte für den Ausrichter gab.  HS 

13.09.2015: Eiswoog, ein reizvolles Naturrefugium

Der Eiswoog, ein 6 ha großer Stausee des Eisbachs im nördlichen Pfälzer Wald gelegen, war Mittelpunkt unserer September-Wanderung. Von den 48 Teilnehmern, darunter 15 Gastwanderer, wählten 35 die große Tour, die bei gelegentlich leichtem Nieselregen durch den Stumpfwald mit einigen Höhenunterschieden nach Ramsen führte. Die Route folgte teilweise der stillgelegten Stumpfwaldbahn vorbei am imposanten Eistalviadukt, mit 250 Metern die längste Eisenbahnbrücke der Pfalz. Nach einer Rast auf dem Marktplatz des staatlich anerkannten Fremdenverkehrsortes mit von den Ausrichtern Hubert Jacob und Bernd Kretzschmar spendiert Edelbränden, ging es auf einer anderen recht anspruchsvollen Strecke zurück zum Eiswoog. Bis dahin waren neun Kilometer zurückgelegt. Derweil hatten die Teilnehmer der kleinen Tour rund um den See auf dem barrierefreien Naturlehrpfad gute drei Kilometer geschafft und von einer Beobachtungsplattform den Reiz des Gewässers, in dem Forellen, Barsche, Hechte und Saiblinge vorkommen, wahrnehmen können. Die gemeinsame Schlussrast fand im direkt am See gelegenen „Seehaus Forelle“, einem Edelrestaurant in gehobener Preislage statt. Dort dankte Bernd Löffler den beiden Sachsen für die Ausrichtung der Tour, die großen Anklang fand.

12.08.2015: Bärenroute im Naheland - Highlight bei großer Hitze

Unsere ausnahmsweise unter der Woche durchgeführte August-Wanderung war nicht nur eine der attraktivsten, sondern durch hohe Hitzegrade auch der anstrengendsten Touren der letzten Jahre. Doch dafür wurden die 39 Teilnehmer, sechs von ihnen wählten die kleine Tour, auf der „Vital-Tour Bärenroute“ im Gebiet Soonwald-Nahe im Raum Kirn reichlich belohnt. Los ging es am Ortsrand von Bärenbach mit einem gleich schweißtreibenden Aufstieg auf einem steilen Pfad zur Burgruine Naumburg. Nun wurde mit mehreren An- und Abstiegen zunächst durch ein umfangreiches Waldgebiet mit wildromantischen Blicken ins Nahetal gewandert. Es folgte der Gang, voll der Sonne ausgesetzt, durch riesige abgeerntete Getreidefelder bis zur Römerstraße und einem Aussichtspunkt, 425 m ü. NN, mit Panoramablick auf die imposante unberührte Natur bis hin zum 35 km entfernten Donnersberg. Als wieder der Ausgangspunkt, nun vorbei an Streuobstwiesen und Waldrandidyllen, erreicht war, hatten die Teilnehmer gut 11 km unter ihre Sohlen genommen. Eine besondere Überraschung hoben sich die Ausrichter Rainer und Doris Hopp, denen Bernd Löffler während der Heimfahrt vielmals dankte, bis zum Schluss auf. Zunächst brachte der Bus die hungrige und durstige Schar zur Schlussrast zum Landhaus St. Johannisberg in Hochstetten Dhaun und nach der ausgiebigen Siesta konnte vom direkt daneben erst im Vorjahr errichteten Nahe-Skywalk ein einzigartiger Blick auf die 100 m darunter fließende Nahe und über das Nahetal geworfen werden.

 19.07.2015: Super Grillfest mit Wanderung

49 Wanderfreunde der SG Eintracht, es hätten noch 10 mehr mitfahren können, nahmen am diesjährigen Grillfest, das seit vielen Jahren traditionell im Juli stattfindet, teil. Der Ort des Geschehens wurde auch in diesem Jahr geheim gehalten. Doch schon bald merkten die Teilnehmer, dass einmal mehr der Odenwald angesteuert wurde. In der 300-Seelen-Gemeinde Allertshofen, Ortsteil von Modautal, war man schließlich am Ziel. Dort machte der Wandervorstand einen schattigen Grillplatz mit einer funktionalen Grillhütte ausfindig, der alle begeisterte. Wie gewohnt übernahm ein kleines eingespieltes Team die Arbeit am Grillplatz, während die anderen, geführt vom Wanderchef und dem ortsansässigen Hüttenwirt, eine kleine Tour von einer guten Stunde durch dichten dschungelartigen Mischwald in Angriff nahmen. Bei der Rückkehr der Wandergruppe lief schon das Fassbier und die Grillwurst und Steaks schmorten. Wieder einmal hatten die Frauen tolle Salate dazu beigesteuert. Das Gegrillte mundete allen, es war von einem Biometzger des Nachbarortes geliefert worden. Gegen 15 Uhr gab es Kaffee und selbstgemachten Kuchen in reicher Auswahl. Der zweite Vorsitzende der SG Eintracht, Andreas Keller, war vollauf begeistert über das wieder bestens gelungene Grillfest und dankte dem Wandervorstand Bernd und Hannelore Löffler und Marlene Ebling-Doll für diesen schönen Tag. Die Kosten wurden aus der Wanderkasse bestritten, wofür es zusätzlichen Beifall gab.

 

 

 

14.06.2015: 36. DJK-Wandertag - voller Erfolg und zum 9. Mal Erster

Zum 5. Mal waren wir nach 1988, 1994, 2002 und 2009 örtlicher Organisator des DJK-Wander- und Familientages. Um die Ausrichtung bemühte sich im Vorjahr unser Vorsitzender Timo Anschütz im Hinblick auf unser 90jähriges Bestehen. Die Vergabe an uns war nur Formsache, war doch der DJK-Landesverband froh, einen Ausrichter gefunden zu haben. In unseren Wanderkreisen war man überhaupt nicht davon erbaut, erneut Ausrichter eines Wandertages sein zu sollen. Schließlich weiß man, welche Arbeit mit einem solchen Tag verbunden ist und jünger sind die Hauptakteure auch nicht geworden. Hinzu kamen noch Irritationen um den Termin. Vom 14.06. gab es eine Verschiebung auf den 21.06., ehe dann doch am 14.06. festgehalten wurde. All dies erleichterte die Vorbereitungen nicht. Diese begannen denn auch später als sonst. Aber dann legten insbesondere Bernd und Hannelore Löffler, Andreas Keller und Herbert Schuster los. Für die Bewirtung mit Speisen und Getränken – die Kuchentheke blieb in unserer Obhut – nahmen wir unseren Vereinswirt ins Boot. Eine gute Entscheidung, wie sich erweisen sollte. Dann nahte der Wandertag! Werden wir genug Helfer auf die Beine stellen können? Das war die bange Frage. Die Antwort: Yes, we can! Beim Aufbau am Samstag, am Wandertag selbst und auch am Montag beim Abbau waren genügend Helfer zur Stelle. Da kann man nur allen Beteiligten, allein am Sonntag dürften es über 30 gewesen sein, ein großes Lob zollen und Dankeschön sagen. Durch diese spontane Hilfsbereitschaft war der Wandertag auch organisatorisch abgesichert und ein wesentlicher Grund für den Erfolg. Das war nicht zuletzt auch auf die idealen Wetterverhältnisse zurückzuführen – Sonne, trocken, nicht zu heiß! Schon der Gottesdienst zu Beginn mit Pfarrer Lukasz Szafera und der Schola von St. Georg war beeindruckend. Weit über 300 Besucher dürften unser Gelände im Laufe des Tages frequentiert haben. Die Krönung war schließlich, dass, obwohl viele Helfer zum Wandern ausfielen, 95 Wanderer inkl. Gastwanderer aus befreundeten Vereinen und Pfarreien für uns an den Start gingen und 860 km zurücklegten. Das reichte zum souveränen Sieg. Bernd Löffler durfte gegen 16 Uhr von der DJK-Landeverbandsvorsitzenden Monika Kaiser den Wanderpokal entgegennehmen und sich über den 9. Sieg nach 1992, 1993,1994, 1998, 2007, 2008, 2009 und 2014 für unseren Verein freuen. Auch die ältesten Teilnehmer waren mit Hanna und Karl Michel aus unseren Reihen und wurden dafür ausgezeichnet. Insgesamt waren 220 Wanderer am Start, mehr als in den letzten Jahren, die 2340 km erwanderten. Die Reihenfolge hinter uns: DJK Conc. Pfungstadt 43 Teiln./515 km, DJK SSG Bensheim 40/460, DJK SW Flörsheim 22/295, DJK Sparta Bürgel 8/90, DJK FSG Wiesbaden-Biebrich 5/55, DJK SSG Darmstadt 3/45, DJK BW Münster 2/20. Auch das Echo in der örtlichen Presse passte in das positive Gesamtbild.  HS

17. - 21.05.2015: Erlebnisreicher Jahresausflug Lüneburger Heide

Erlebnisreich und von gutem Wetter begünstigt war der Jahresausflug der Wanderer, der in diesem Jahr vom 17. bis 21. Mai die Lüneburger Heide zum Ziel hatte. Am Rande von Verden, wo Aller und Weser zusammenfließen, bezogen die 32 Teilnehmer im Niedersachsenhof Quartier. Der historischen Reiterstadt mit der hübschen Altstadt und dem berühmten Dom galt zum Auftakt der Programmserie ein Besuch. Danach ging es in den Naturpark Südheide zum Heidschnuckenhof Niederohe. Nach der Stärkung mit einem Pfannengericht aus Heidschnuckenfleisch, Bauernbrot und Apfelmus war eine Kutschfahrt und Wanderung durch die Heide, teilweise begleitet von einer 700-köpfigen Heidschnuckenherde, ein besonders Erlebnis. Es folgte eine Tagesfahrt zur Hanse- und Salzstadt Lüneburg, die der Region ihren Namen gab. Bei der Führung durch die Altstadt, über einem Salzstock gelegen und Ursprung für Wohlstand und Reichtum der Stadt, befand man sich ständig auf den Spuren der Telenovela „Rote Rosen“. Am historischen Rathaus und anderen Orten konnten hautnah Dreharbeiten für neue Folgen beobachtet werden. Ein weiterer Höhepunkt der Reise war am vorletzten Tag ein Besuch im Weltvogelpark Walsrode. Über 4000 Vögel aus 650 Arten können in diesem Erlebnisparadies bewundert werden. Geboten wird auch eine spektakuläre Flugshow. Nachmittags ging es ins HeideBackHaus Walsrode, wo im Back-Theater die Dorfkomödie „Die Pächterin vom Campingplatz“ im Stile von Stücken des Ohnesorg-Theaters spritzig in Szene ging und abschließend Kaffee und Kuchen, im Eintrittspreis enthalten, bis zum Abwinken serviert wurde. Bei der Anreise wurde in Hann. Minden und bei der Heimreise in Celle ein Bus-Stopp eingelegt. Auch ein Tanzabend, bei dem die Tanzfläche meistens gut gefüllt war, fehlte nicht in dem von Hannelore Löffler wieder abwechslungsreich organisierten Reiseprogramm. Dafür bekam sie viel Lob und zum Dank ein Geschenk. Das überreichte ihr mit netten Worten die neue 2. Vorsitzende der Wanderabteilung Marlene Ebling-Doll.

18. Juli 2018 14:30 von Herbert Schuster