Die Berichte zu früheren Jahren findet ihr am Ende dieser Seite.
Wanderberichte 2026
15.04.2026: Burg Runkel, Lahn und Sommerwetter
An einem Mittwoch, da am ursprünglich geplanten Sonntag Probleme bei der Findung eines geeigneten Lokals zur Einkehr bestanden, fand die April-Wanderung unserer Wanderer statt. Es ging mit dem Bus nach Runkel an der Lahn. Das kleine mittelalterliche Städtchen verdankt seinen Ruf seiner alles überragenden mittelalterlichen Höhenburg, die viel älter als ihre Ersterwähnung im Jahre 1159 sein soll. Ihr gegenüber am Ufer der Lahn an der uralten Steinbrücke begann die von Hannelore Löffler und Christa Baum ausgerichtete Wanderung auf dem Lahnpfad, einem asphaltierten Rad- und Gehweg. Für die 42 Teilnehmer – 30 Frauen, 12 Männer, davon 22 Gäste (18 w., 4 m.) – ging es nun ständig am idyllischen Lahnufer entlang mit erholsamen Blicken auf die gemächlich fließende Lahn bis nach Villmar. Paddelboote, die bald wieder den Fluss bevölkern werden, waren noch nicht zu sehen und Radfahrer und andere Wanderer waren auch nur wenige unterwegs. So waren die Eintracht-Wanderer bei bestem Frühsommerwetter fast unter sich, was sie genießen konnten. An der sehenswerten mit Marmor bestückten Brücke in Villmar wurde umgekehrt und nach etwas über zwei Stunden und fast 11000 Schritten wieder Runkel erreicht. Im edlen Ambiente vom Landhaus Schaaf in Runkel-Schadeck wurde eingekehrt. Hier wurde auch den beiden Ausrichterinnen vom Wanderchef Bernd Löffler Dank abgestattet mit „gut gemacht, macht’s weiter so.“ Danach ging es nochmals für 1 1/2 Stunden nach Runkel zum Bummel durch mittelalterliche Gassen, die weniger Glanzpunkte als erhofft und kaum Geschäfte boten. Um kurz nach 18 Uhr endete am Eintracht-Gelände der ansprechende Wandertag.

15.03.2026: Feilbingert und der Silbersee wussten zu gefallen
Nach zwei Wanderungen im Januar und Februar in hiesigen Gefilden und eigener
Anfahrt wurde am zweiten März-Sonntag das Wanderziel wieder mit einem Bus angesteuert. Es ging in den kleinen Weinort Feilbingert im Einzugsgebiet von Bad Kreuznach. Für die 49 Teilnehmer – 34 Frauen und 15 Männer, davon 23 Gäste (18 w., 5 m.) – begann die Rundtour von etwa 5,5 km mit einem leichten Anstieg mit einem wunderschönen Blick auf das Panorama des Nordpfälzer Berglandes. Bei einer kleinen Rast boten die Ausrichter Burga und Lothar Schüssler Schnaps und Liköre an. Nach einem weiteren sanften Anstieg wurde das Naturschutzgebiet Lemberg erreicht. Dessen Hauptattraktion ist der Silbersee, der durch Sprengungen zur Quecksilbergewinnung im Tageabbau, die in den 70-er Jahren eingestellt wurden, entstand. Zurück in Feilbingert wurde ein gemütliches Gasthaus aufgesucht, wo alle freundlich empfangen und umsorgt wurden. Bernd Löffler sparte nicht mit Lob für die Ausrichter. Nach dem Essen bestand die Möglichkeit den Kreativ-Frühlingsmarkt im Ort zu besuchen. Die Heimreise wurde gegen 17 Uhr angetreten. GR

22.02.2026: Große Wanderlust im Februar
Hessenau, Ortsteil von Trebur, war am vierten Februar-Sonntag Ausgangspunkt einer Wanderung, die eine unerwartet große Resonanz fand. 60 Meldungen wurden registriert. Da das Lokal für die spätere Einkehr aber nur Plätze für 50 Gäste hat, mussten zehn Absagen erteilt werden. Für die verbliebenen Angemeldeten – 37 Frauen und 13 Männer, davon 23 Gäste (19 w., 4 m.) – fand im Umfeld der Gemeinde, die erst Mitte der 1930er Jahre entstand, bei trockener und nicht zu kühler Witterung durch Feld und Flur eine Wanderung statt, die nicht allzu beschwerlich war. Auf die angepeilte Strecke zum Oberwiesensee wurde wegen Nässe verzichtet und der bessere Weg in westlicher Richtung zum Lercher Loch, einem Rheinarm, mit Blick zum Rhein und auf Oppenheim gewählt. Dort wurde eine längere Pause eingelegt. Als man wieder zurück war, hatte jeder eine Strecke von rund fünf Kilometern unter den Sohlen. In der schlichten Gaststätte „Zum Grundstein“ wurde eingekehrt, bei gutem Service gut bürgerlich gegessen und noch eine Zeit lang gemütlich verweilt. Der Dank von Bernd Löffler galt Irmgard Sabais, die als regelmäßige Gastwanderin erstmals eine Wanderung ausrichtete, was ihr recht zufriedenstellend gelang.

17.01.2026: Leichte Wanderung ins neue Wanderjahr im Raum Mörfelden
Am dritten Januar-Samstag eröffneten unsere Wanderer das Wanderjahr 2026 mit einer Wanderung, die mehr ein Spaziergang war, im südöstlichen Einzugsgebiet von Mörfelden. Dazu trafen sich immerhin 43 Teilnehmer – 29 Frauen und 14 Männer, davon 15 Gäste (12 w., 3 m.) – um die Mittagszeit am Naturfreundehaus von Mörfelden. Renate Kurth war die Ausrichterin und lotste die Wanderwilligen nicht nur von der Bundesstraße zur idyllisch im Wald gelegenen Lokation, sondern führte sie auch durch ein Mischgebiet zum Bornbruchsee, der bei Temperaturen von knapp über 0 Grad und flachem Geläuf mühelos erreicht wurde. Am See, einem rechteckigen Baggersee, wurde eine längere Pause eingelegt und von der Ausrichterin diverses Hochprozentiges zum Aufwärmen kredenzt. Dazu ließ sich die Sonne blicken. Zurück ging es auf einer anderen Route, vorbei an einer Betonfabrik und dem riesigen Mörfelder Campingplatz. Nur rund vier Kilometer zeigten die Schrittzähler, genug für den Jahresauftakt und den Altersschnitt der Teilnehmer. Im behaglichen Naturfreundehaus wurde eingekehrt. In Windeseile wurden die Getränke und vorbestellten Gerichte serviert. Lothar Flach dankte Renate, die nun zum zweiten Mal eine Wanderung sehr ordentlich ausrichtete. Am frühen Abend waren alle wieder individuell zurück.

