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16. – 21.06.2022: Trotz Hitze Fülle von Erlebnissen in der Lausitz

Am diesjährigen Jahresausflug nahmen 44 Personen – 27 Frauen und 17 Männer – teil, darunter 16 Gäste (10 w, 6 m). Die meisten von ihnen waren noch nie in der von Hannelore Löffler ausgesuchten Gegend – Niederlausitz, Spreewald, Oberlausitz. Sie traf damit ins Schwarze, wie der nachfolgende Reisebericht, verfasst von Gabi Rinkenbach, veranschaulicht:

1. Tag: Die Hinfahrt verlief reibungslos ohne nennenswerte Staus. Für das leibliche Wohl war während der Fahrt bestens gesorgt mit belegten Brötchen, Kuchen, Obst und diversen Getränken. Im Hotel „Haus Irmer“ in Kolkwitz wurden wir herzlich begrüßt.

2. Tag: Wir fuhren in Begleitung unserer Reiseleiterin „Heidi“, die uns an allen Tagen als sachkundige Moderatorin zur Verfügung stand, nach Cottbus, die Hauptstadt der Niederlausitz. Sehenswert waren u.a. die Bürgerhäuser am Markt, Teile der mittelalterlichen Stadtmauer, der Altstadtkern sowie die die sorbische Kirche, das Stadttheater und das Brandenburgische Apothekenmuseum. Hier wurden wir im Innenhof des Museums über die Geschichte des Apothekenhandwerks informiert und konnten Kräuterlikör aus eigener Herstellung probieren. Auch ausgefallene Teesorten waren im Angebot. Danach gings nach Kausche, ein Ort, der 1995/96 abgebaggert und an anderer Stelle wieder aufgebaut wurde. Der Grund: Braunkohlen-Tagebau Welzow. Über dessen Ausmaß konnten wir uns an einem Aussichtspunkt ein Bild machen. Danach sahen wir die Ergebnisse der Renaturierungen in Form der sehr gelungenen Neuen Lausitzer Seenlandschaft bis hin zum Senftenberger See. Hier starteten wir zu einer Schiffstour, bei der Kaffee und Kuchen serviert wurde.

3. Tag: Heute wurde in der Oberlausitz das wunderschöne Görlitz, das städtebauliche Gesamtkunstwerk der Region, besucht. Die Vielfalt der Architektur ist beeindrucken. Über 4000 denkmalgeschützte und renovierte Gebäude aus fünf Jahrhunderten konnten bewundert werden. Entsprechend beeindruckend war der Stadtrundgang. Auch Spuren des mittelalterlichen Handelswegs „via regia“ sind hier sichtbar. Beim Besuch der Kirche St. Peter und Paul konnten wir den Klängen der berühmten Sonnenorgel lauschen. Der polnische Teil der Stadt, Zgorzelec, ist über eine Brücke über die Neiße erreichbar. In der Mittagspause hatten wir Gelegenheit, regionale Spezialitäten zu probieren wie u.a. Mohnspiele, schlesisches Himmelreich und Bratwurst. Auf dem Rückweg kamen wir nach Erlichthof Rietschen, einer Schrotholz-Siedlung, ein Museumsdorf mit traditionellen Werkstätten wie Webhaus, Töpferei und Steinofenbäckerei.

4. Tag: Beim letzten Tagesausflug ging es zunächst in ein typisches, ursprüngliches Spreewalddörfchen. Der Ort Leipe hat 130 Einwohner und liegt auf einer Schwemmsandinsel. Hier wurden wir herzlich begrüßt von „Leipsche Maika“ in schönster Sorbentracht. Diese Tracht wird von mehreren hundert Stecknadeln gehalten. Danach war Lübbenau (Gurkenstadt), ein bekannter und markanter Ort im Spreewald, das Ziel. Mit der Tschu-Tschu-Bahn fuhren wir zum Hafen und bestiegen dort einen Kahn. Der Fährmann konnte einiges über Land und Leute erzählen. Im zauberhaften Lagunendörfchen Lehde servierte man uns Schmalzbrote, drei Sorten Spreewaldgurken und dazu einheimischen Kräuterlikör. Die Kahnfahrt durch den idyllischen Spreewald mit den malerischen Holzhäusern war auch bei tropischen Temperaturen märchenhaft und entspannend. Gut versorgt mit kalten Getränken gings zurück ins Hotel. Nach dem Abendessen konnten wir uns bei Musik und Tanz amüsieren. Das Zusammensein wurde auch genutzt, Hannelore Löffler, der Organisatorin der Reise, mit einem Geschenk, das Marlene Ebling-Doll überreichte, zu danken.

5. Tag: Unser Hauptziel war heute Bad Muskau an der Neiße. Die außergewöhnliche Parkanlage des Fürsten Pückler wurde erkundet. Er begann nach englischem Vorbild 1815 mit dem Bau beiderseits der Neiße. Blaubuchen, Pappeln, Teiche und Brücken und eine phantastisches Schlossensemble führten dazu, dass der Park seit 2004 von der UNSECO als Weltkulturerbe betrachtet wird. Der Fürst wird als schillernd, exotisch, sehr eigenwillig und als lebenslustiger Dandy beschrieben. Natürlich wurde auch das berühmte Fürst-Pückler-Eis geschleckt. Wir fuhren weiter nach Hornow, einem kleinen alt-slawischen Dörfchen. Die Attraktion ist hier das Schokoladenland „felicitas“, wo wir erfahren, wie feine belgische Pralinen, Tafelschokolade und kunstvolle Felicitas-Torten hergestellt werden. Dabei kamen wir in den Genuss von heißer Schokolade und einer Auswahl köstliche Pralinen. Den letzten Abend unserer erlebnisreichen Reise ließen wir gemütlich in unserem Landhotel ausklingen.

6. Tag: Auch die Heimreise verlief reibungslos. Ankunft gegen 16 Uhr am Eintracht-Sportgelände.

15.05.2022: „Der Sonne am nächsten“ in Leistadt/Pfalz

Leistadt, Ortsteil von Bad Dürkheim, stand im Mittelpunkt unserer Mai-Wanderung. Die Besonderheit des Ortes ist seine Lage am Abgang des Pfälzerwaldes zur breiten Rheinebene. „Der Sonne am nächsten“ lautet der Slogan des idyllischen Ortes, weil er der höchste der zu Bad Dürkheim gehörenden Orte ist, umgeben von Weinbergen. Durch diese führte der von dem Ehepaar Gabi Rinkenbach und Lothar Flach ausgesuchte Rundkurs. Bei hochsommerlichen Temperaturen mussten die 52 Teilnehmer – 33 Frauen, 19 Männer, darunter 12 Gäste – zunächst durch eine Talsenke mit einigen engen Pfaden, die nur im Gänsemarsch passiert werden konnten. Nach einer Trink- und Imbisspause – die Ausrichter gaben dabei einen aus – waren nun auf breiten Schotter- und Asphaltwegen einige schweißtreibende Höhenmeter zurück zum Dorf zu bewältigen. Zum Lohn bot sich ein breites Panorama auf die etwas verschleierte Rheinebene mit den Silhouetten der Metropolen Ludwigshafen und Mannheim bis hin nach Heidelberg und auf der Gegenseite zum nahen Waldrücken. Als man zum Abschluss in der urigen Scheune eines Weinlokals einkehrte und Pfälzer Spezialitäten der Renner waren, waren knapp 12000 Schritte in gut drei Stunden absolviert. „Danke für eure Ausrichtung, die Lokalität ist ein Volltreffer,“ sagte Bernd Löffler unter Beifall zu Gabi und Lothar, ehe Marlene Ebling-Doll an Hannelore Löffler ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk überreichte. Um 17.30 Uhr war der gelungene Tripp mit der Ankunft des Busses am Eintracht-Sportgelände beendet.

10.04.2022: Im Binger Wald war viel zu sehen

Normalerweise finden unsere Wanderungen sonntags statt. Ausnahmsweise musste im April auf einen Samstag ausgewichen werden. Das hing damit zusammen, dass im Umfeld der von Fredi Baier und seinem Lebenspartner Peter Augspurger ausgewählten Wanderung „Erlebnispfad Binger Wald“ nur für samstags eine Gaststätte zur Einkehr gefunden wurde konnte, beschränkt auf 40 Plätze. So waren es letztendlich auch nur 38 Teilnehmer – 23 Frauen, 15 Männer, davon 10 Gäste -, die sich um 8.30 Uhr auf den Weg nach Bingen machten. Sie hatten Glück mit dem Wetter. War die Tage davor noch regnerisches und stürmisches Wetter, dessen Spuren noch zu sehen waren, fiel während der Wanderung kein Tropfen und windig war es auch nicht. Dadurch hatten alle ihren Spaß an der Route, die sich auf etwas über 5 km erstreckte und mit einem Aufstieg begann. Sie war abwechslungsreich durch Schnitzereien, Baumhöhlen, einen auf dem Kopf stehenden Baum, eine Hängebrücke, eine Waldmurmelbahn, Klangkörper und mehr. Auf Aussichtsplattformen konnte man den Blick schweifen lassen ins Rhein- und Nahetal. An der Grillhütte Lärchenwiese gab es bei einer halbstündigen Pause von den Ausrichtern einiges zum Aufwärmen und Gebäck. Da man zum Abschluss auch gut aufgehoben war in der Waldgaststätte „Forsthaus Heiligkreuz“, durften sich Fredi und Peter über viel Lob freuen. Bereits gegen 16 Uhr war der Bus mit den gut gelaunten Teilnehmern wieder zurück.

13.03.2022: Ein Hauch von Frühling auf dem Datterichpfad

Im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald befindet sich auch der Datterichpfad. Die Familien Baum und Löffler wurden auf ihn aufmerksam und hielten ihn für die Belange unserer Wanderer geeignet – mitten in der Natur, bewaldet, trotz eines kleinen Anstiegs leicht begehbar. Sie trafen damit ins Schwarze. Im Nu war die Wanderung ausgebucht. Nördlich von Mühltal/Traisa hatte der ausgewählte Rundweg seinen Ausgangspunkt. 49 Teilnehmer – 32 Frauen / 17 Männer, davon 16 Gäste – machten sich nach 10 Uhr bei bestem Wanderwetter, zu Beginn noch etwas frisch, auf den Weg. Auf einem Waldlehrpfad passierten sie den Eleonorenbrunnen und an der Darmbachquelle wurde die schon traditionelle Trinkpause eingelegt, wo es erneut nicht an gespendeten edlen Tropfen mangelte. Weiter ging es und am Ende waren etwa 7,5 km zurückgelegt. Es folgte mit dem Bus die Fahrt nach Roßdorf in ein Restaurant, das gehobenen Ansprüchen gerecht wurde, wodurch die ohnehin gute Stimmung noch gesteigert wurde. Gegen 16.30 Uhr war man wieder zurück am Ostpark.

13.02.2022: Frühlingshafte Wanderung im Februar

Bei unseren Wanderern haben sich im Laufe der Jahre gewisse Gewohnheiten verfestigt beispielsweise, dass im Februar in heimischen Gefilden d.h. in der Nähe von Rüsselsheim gewandert wird. So war es auch in diesem Jahr. Nach Rückkehr des Chronisten aus seinem Urlaub spielte ihm Hannelore Löffler dazu einige Informationen zu. Demnach wurde bei nahezu frühlingshaftem Wetter gewandert von Nauheim nach Königstädten und wieder zurück. Am späten Vormittag starteten die 43 Teilnehmer (28 Frauen, 15 Männer), unter ihnen 8 Gäste, am Nauheimer Sportgelände und benutzten den Fußweg durch den Wald bis zur Vereinsanlage von Alemannia Königstädten. Von dort ging es weiter teils durch den Königstädter Forst und Wiesen bis zum Alten Waldsee in der Nähe der WfB. Bei der dortigen Rast mangelte es nicht an diversen Schnäpschen – gesponsert u.a. von einem neuen Mitglied. Gegen 13 Uhr waren alle wieder zurück am Ausgangspunkt und hatten ca. 7 km zurückgelegt. Nun führten die Ausrichter Matthias Junge und Bernd Löffler die Gruppe zum Abschluss in die Vereinsgaststätte des SV Nauheim, die neuerdings „Klaane Nauemer“ heißt.

23.01.2022: Gelungener Jahresauftakt im Raunheimer Wald

Bis 2020 wurde für unsere Wanderer das Wanderjahr über zwei Jahrzehnte mit einer Städtetour eröffnet. Im Vorjahr fiel eine Wanderung im Januar wegen Corona aus. Doch nun gab es wieder im ersten Monat einen Aufgalopp, der großen Zuspruch hatte. Den ließen sich 51 Wanderwillige, darunter 16 Gäste nicht entgehen, zu dem man sich um 11 Uhr Raunheimer Sportpark traf. 32 Frauen waren gegenüber 19 Männern in der Mehrheit. Bei für die Jahreszeit milden Temperaturen ging es trockenen Fußes in den Raunheimer Wald. Dort hat sich in letzter Zeit viel getan. Denn die Umzäunungen der Wildgehege, wo sich überwiegend wohlgenährte Wildschweine präsentierten und Aufmerksamkeit erregten, waren allesamt erneuert. Neu war auch, dass Waldwege und Schneisen zu einem Waldklima-Pfad gestaltet wurden. An mehreren Stellen des interessanten Rundkurses wiesen hübsch gestaltete Plakatwände mit anschaulichen Bildern und Texten auf Klimawandel, Pflanzen und Tiere hin. Unterwegs gab es bei einer Pause drei verschiedene Schnäpse, die nicht zur Neige gingen. Nach knapp zwei Stunden und rund 8000 Schritten war der gemächliche Spaziergang, der niemand überforderte, beendet. Nun folgte in gemütlichem Ambiente im Landgasthaus zum Bembelche das gemeinsame Mittagessen à la carte, das zügig serviert wurde. Die Ausrichter Hannelore und Bernd Löffler durften mit dem gelungenen Ablauf des Wandertages zufrieden sein.