Wanderberichte

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12. – 14.12.2021: Wohlfühlausflug mit weihnachtlichem Flair

Das gab’s noch nie: Im Dezember eine Ausfahrt anstelle der traditionellen Nikolauswanderung und -feier! Wer daran teilnahm, brauchte es nicht zu bereuen. 2G oder 3G geimpft und zusätzlich getestet, so nahmen 46 Wanderer (29 weiblich, 17 männlich), unter ihnen 17 Gäste, am 3-Tages-Trip in die mittlere Moselregion teil. In Veldenz bezogen sie im Weinhaus am Schieferfels, das die Reise inklusive Busgestellung anbot und organisierte, Quartier. Die Rundumversorgung, u.a. alle Getränke frei, und das Ambiente des Hauses ließen keine Wünsche offen. Die Hinfahrt wurde in Bad Kreuznach für einen Besuch des Kurviertels und der Altstadt unterbrochen, der Weihnachtsmarkt war zu diesem Zeitpunkt noch geschlossen. Ein weiterer Halt wurde in Herrstein eingelegt, in dessen sehenswerten Ortskern man sich durch malerische Fachwerkhäuser und alte Bausubstanz ins Mittelalter versetzt fühlen konnte. Am zweiten Tag war bei einem Tagesausflug unter sachkundiger Reiseleitung zunächst Trier, Deutschlands älteste Stadt, das Ziel. Nach einer ausgedehnten Stadtrundfahrt wurde die Innenstadt mit ihrem in drei Areale aufgeteilten Weihnachtsmarkt besucht, dessen Zugang einer strengen Kontrolle unterlag. Nachmittags ging es an der Mosel entlang nach Bernkastel, wo der bodenständige Weihnachtsmarkt ohne Kontrollen besucht werden konnte. Während am ersten Abend ein Stimmungsmusiker die gute Laune noch steigerte und auch viele das Tanzbein schwangen, war dies am zweiten Abend durch eine Weinprobe mit neun Verkostungen, die der Seniorchef des Hauses unterhaltsam moderierte, der Fall. Anschließend wurde Hannelore Löffler – sie hatte unsererseits die Fäden in der Hand und durch Corona zusätzlichen Aufwand – mit einem Weinpräsent, das Marlene Ebling-Doll mit passenden Worten überreichte, gedankt. Wanderchef Bernd Löffler nutzte seinen Jahresrückblick, um elf Wanderfreunde in den Fokus zu rücken, deren Teilnahmen an Wanderungen Jubiläumszahlen erreichten, nämlich 100 Fredi Baier, 150 Marlies Becker und Gisela Schuster, 200 Dora Kranz, Jutta Mössinger und Marlies Mössinger, 250 Bernd Löffler, Brigitte Völker und Rolf Völker. Die Rekordhalter Vera und Hans-Günther Knodel brachten es auf je 350 Teilnahmen seit Gründung der Wanderabteilung 1984. Alle bekamen einen Gutschein. Bei der Heimreise wurde noch ein Abstecher nach Bad Bertrich, dem attraktiven Heilbad in der Vulkaneifel, eingelegt. Nach 15 Uhr wurden wieder heimische Gefilde erreicht.

14.11.2021: Wanderung mit Gansessen kam gut an

Die Idee zu einer Wanderung, verbunden mit Gansessen im außerhalb von Hackenheim gelegenen attraktiven Landgasthof Bonnheimer Hof, hatte Marlene Ebling-Doll bereits im Vorjahr. Corona machte einen Strich durch die Rechnung. In diesem Jahr holte sie ihre Ausrichtung nach und durfte sich darüber über viel Lob freuen. Bei typischem Novemberwetter starteten um die Mittagszeit die 43 Teilnehmer, darunter 8 Gäste, zunächst zu einer leichten Wanderung um das flache Terrain des weitläufigem Land-Restaurants . Man war anderthalb Stunden unterwegs und auf vielen Stellen der Strecke war durch Matsch und rutschige Laubmengen Vorsicht geboten. Im eigens für die Eintracht-Wanderer reservierten Gewölbekeller ließen sich die meisten durch eine leckere Gänsekeule, eine Spezialität des Hauses, verwöhnen, die anderen durch Steaks und Schnitzel. Das gemütliche Verweilen in behaglicher Atmosphäre, die der Raum bot, zog sich dreimal länger hin als die Wanderung, was einigen doch etwas zu lang war. Gegen 19 Uhr war man wieder zurück am Eintracht-Sportgelände. Leider musste ein Teilnehmer, dem es unwohl wurde, vorsorglich in eine Klinik in Bad Kreuznach gebracht werden, wo er sich in guter Behandlung fühlt und einige Tage verweilen muss.

17.10.2021: Wanderung an Mooser Seenplatte weckte großes Interesse

Die Zugkraft der Oktober-Wanderung übertraf alle Erwartungen. 66 Interessenten meldeten sich, 54 von ihnen, darunter 18 Gäste, konnten berücksichtigt werden. In der Tat erwies sich die Wanderung in der Nähe von Frauensteinau an der Mooser Seenplatte um Teile der Ober- und Niedermooser Teiche als Volltreffer, wie von mehreren befragten Teilnehmern zu vernehmen war. Bernd Löffler war einmal mehr der Ausrichter. Bei trockenem Wetter und guter Sicht waren die von ihm ausgesuchten Uferwege gut begehbar und die herbstlich bunte Natur zeigte sich von ihrer besten Seite und bot herrliche Ausblicke auf die Gewässerlandschaft und die nicht weite Vulkanregion Vogelsberg. Es fehlte auch diesmal nicht an Schmalzbroten, eine Spezialität des Ausrichters, die er bei einer Rast schmierte und verteilte. Nach gut acht Kilometern wurde am frühen Nachmittag in einem Landgasthof eingekehrt, dessen exzellente Küche das I-Tüpfelchen des gelungenen Wandertages war. Den Dank an Bernd Löffler stattete Marlene Ebling-Doll ab. Nach 18.30 Uhr war man wieder zurück am Eintracht-Sportgelände.

12.09.2021: Premium-Wanderung bei Sommerwetter an der Lahn

Weilburg an der Lahn, Hauptausgangspunkt für Kanu-Touren und einzige deutsche Stadt mit einem Schiffstunnel, war im September Start und Ziel für eine naturnahe Wanderung durch viel Grün. Die Tour begann für die 43 Teilnehmer (25 Frauen, 16 Männer), unter ihnen 16 Gäste, mit einem Gänsemarsch durch einen schmalen teils glitschigen Hohlweg zwischen der Lahn und einem Felsmassiv. Auf einem stark frequentierten Geh- und Radweg, der durch viel Buschwerk nicht immer den Blick auf den Fluss freigab, ging es weiter bis Odersbach. Unterwegs verwöhnten bei einer Rast die Ausrichter Vida und Rainer Diehl bei idealem Wanderwetter ihre Mitwanderer mit Süßigkeiten und Muntermachern. Auf der anderen Seite ging es zurück. Nun konnte man an manchen Stellen mehr Kanuten auf der Lahn sehen als Spaziergänger am Ufer. Im schicken Partyzelt einer Pizzeria am Rande von Weilburg war man zur längeren Einkehr bei italienischen Spezialitäten gut aufgehoben. Hier dankte Bernd Löffler den Ausrichtern für ihren gelungenen Wurf und gab Hinweise zu kommenden Wanderungen. Es folgte noch ein kurzer Marsch zum Ausgangspunkt, wo ein Kilometerzähler knapp 7 km und ein Schrittzähler rund 12000 Schritte anzeigte. Kurz nach 18.30 Uhr war man bei bester Laune wieder zurück am Eintracht-Sportheim.  

15.08.2021: Erlebnistour im Odenwald am Marbach-Stausee

Einmal mehr waren unsere Wanderer im Odenwald unterwegs. Bei ihrer August-Wanderung, die in Hüttental begann und endete, lernten sie den Marbach-Stausee kennen. Dieser wurde als Hochwasserschutz von 1978 bis 1982 erbaut und ist seitdem das größte Stillgewässer des Odenwaldes. Auf der Strecke zum See hatten die 36 Teilnehmer, darunter 12 Gäste, auf angenehmen Wegen, vorbei an Wiesen mit Pferden und Kühen, leichte Steigungen zu bewältigen. Am Stausee selbst wurden die gute Luft und die Sonne genossen und auch eine willkommene Rast eingelegt. Hannelore und Günther Wenz, die Ausrichter, kredenzten dabei Anregendes. Gefreut haben dürfte sich ein mobiler Eisverkäufer, der sehr gute Geschäfte machte. Da die Temperaturen weiter zunahmen, wurde ein Rückweg gewählt, der etwas schattiger dafür aber auch etwa ein Kilometer länger war, so dass am Ende wohl fast acht Kilometer zurückgelegt waren. Nun lotsten die Ausrichter ihre Wandergruppe nach Eberbach zur Einkehr auf der Terrasse eines griechischen Restaurants direkt am Neckar. Zum Abschluss konnten sie zusätzlich noch damit punkten, dass die Heimfahrt durch das wunderschöne Neckartal und durch Heidelberg führte. Um 18.45 Uhr war man wieder zurück am Eintracht-Sportgelände.

18.07.2021: Wohlfühltag im Odenwald

Die sommerlich trockene Wetterlage bescherte unseren Wanderern am dritten Juli-Sonntag einen ungetrübten Wohlfühltag im Odenwald. Mittelpunkt hierfür war nach einer Corona-bedingten Unterbrechung im letzten Jahr nun zum sechsten Mal ein idyllisch gelegener Grillplatz bei Allersthofen im Modautal. Das unlängst zusätzlich aufgehübschte Kleinod ist für unsere Wanderer inzwischen quasi ihr Wohnzimmer. Es lief wieder alles wie am Schnürchen, zunächst Ausladen der für die Feier nötigen Mitbringsel – eine reiche Auswahl zum Verzehr, Getränke, Geschirr. Dann ging es für 31 der 44 Teilnehmer, 26 Frauen, 16 Männer, mit dem Bus zur Kuralpe und unter Führung von Wanderchef Bernd Löffler oberhalb des Tales durch saftige grüne Wiesen und üppige Getreidefelder mit klarem Blick auf die Rheinebene und sanfte Anhöhen des Odenwaldes nach rund hundert Minuten zurück zum Grillplatz. Derweil hatten die Zurückgebliebenen bereits alle Vorbereitungen für die bis kurz vor 18 währende Sause getroffen. Zu Beginn konnten sich alle mit Bio-Steaks und Bratwürsten stärken, wozu es eine reiche Salatauswahl und Fassbier gab. Bernd erinnerte bei seiner Rede bewegt mit einer Gedenkminute an den erst vor einer Woche erfolgten Heimgang unseres Wanderfreundes Dieter Doll. Er dankte der Helferschar und allen Spendern für die bereitgestellten Köstlichkeiten und freute sich über das gute Wetter und die lockere Stimmung. Seiner Frau Hannelore, einmal mehr Organisatorin, und seiner Tochter Carina, wieder Grillmeisterin, überreichte er einen Gutschein. Aus dem Kreis der Feiernden war es Lothar Flach, der dem Vorstand dankte, zumal alles – außer für die sieben Gäste – gratis war.

13.06.2021: Endlich wieder Wandern – im Spaziergang zum Lindensee

Seit Oktober letzten Jahres konnten unsere Wanderer wegen Corona nicht mehr aktiv sein. Am 13. Juni wurde die lange Durststrecke beendet. Hannelore und Bernd Löffler luden zu einer leichten Wanderung ein, um die Wanderwilligen nicht gleich zu sehr zu strapazieren. 33 Teilnehmer fanden sich ein, 22 Frauen und 11 Männer, darunter acht Gäste. Vom Parkplatz an der Horlache in Haßloch ging es nachmittags zum Lindensee. Der Weg dorthin ist vielen bekannt und leicht begehbar. Über die Autobahnbrücke, vorbei am THW, Überquerung der B 486 und vorbei am Forsthaus kommt man direkt zum See, der einst durch Gewinnung von Sand für den Autobahnbau entstand. Bei Sonne und erträglichen Temperaturen ließ man es langsam angehen und hatte dadurch Zeit, die Natur zu genießen. Durch die Regenperiode konnte man im Wald viel Grün entdecken und besonders der Fingerhut stand an vielen Stellen prächtig in Blüte. Am Lindensee, schon lange Schutzgebiet für bedrohte Arten wie Libellen, Frösche, Wasservögel und Wasserpflanzen, wurde eine Pause eingelegt. Dann wurde der idyllische See umrundet und nach über zwei Stunden und etwa zehntausend Schritten zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Anschließend ließ die Mehrzahl der Teilnehmer den Tag in einem Biergarten ausklingen.