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14.04.2024: Allen gefiel das Erholungsgebiet Sinntal-Jossa

Es gibt noch Kleinode zum Wandern, die noch nicht überlaufen sind. Dazu gehört der Erholungsort Sinntal-Jossa und seine Umgebung im Naturpark Spessart nahe der bayerischen Grenze. Dort waren unsere Wanderer am zweiten April-Sonntag zu einer erlebnisreichen Tour unterwegs. Sie war mit 49 Teilnehmer – 34 Frauen und 15 Männer, davon 19 Gäste (15 w., 4 m.) – ausgebucht. Diese starteten in Jossa und gelangten nach Unterquerung eines sehenswerten Eisenbahnviadukts (erbaut 1869 – 1873, Höhe 32 m) zur Mündung von der Jossa in die Sinn. Nun ging der Weg durch große Schachblumenwiesen, eine Seltenheit, die nicht betreten werden durften und am Anfang ihrer Blütenpracht standen. Danach wurde wieder die Sinn erreicht und dem Flusslauf durch bewaldetes Gebiet bis zur Höhe von Altengronau gefolgt. Bei einer Pause gabs nichtsüßes Gebäck sowie Likör und Kurze, ehe über eine historische steinerne Brücke auf die andere Flussseite gewechselt wurde, es zurück ging und die Rundtour nach knapp sechs Kilometern bei idealem Wanderwetter am Ausgangspunkt endete. Durch die ausgezeichnete Bewirtung im Landgasthof Jossgrund, einem Dorado für Biker, hätte der Wandertag nicht besser abgerundet werden können. Zu verdanken war das unserem Mitglied Renate Kurth, die erstmals eine Tour ausrichtete. Sie wurde in Sinntal-Jossa geboren und kam mit ihren Eltern in jungen Jahren nach Rüsselsheim, wo ihr Vater zu einem erfolgreichen Mittelstandsunternehmer avancierte. Nun gelang es ihr, ihren Wanderfreunden die Schönheiten ihrer alten Heimat zum richtigen Zeitpunkt näher zu bringen. An Lob dafür fehlte es nicht, nicht zuletzt auch vom Wanderchef Bernd Löffler. Um 17.30 Uhr war man wieder zurück.

17.03.2024: Die Pfalz fand wieder Riesenzuspruch

Wenn es in die Pfalz geht, ist die Resonanz besonders groß. So war es auch jetzt, als zur Blütenwanderung im Raum Freinsheim im Landkreis Bad Dürkheim eingeladen wurde. Schnell war der Bus ausgebucht und mehrere Personen, die es nur auf die Warteliste schafften, mussten zu Hause bleiben. Ausgerichtet wurde die Tour von Anne und Rolf Lohr. Sie begann mit dem Kurzbesuch der größten Mandelplantage der Pfalz am Ortseingang von Freinsheim, die beeindruckte, obwohl die volle Blüte der 1500 Mandelbäume schon vorbei war. In einem Hofladen konnte man sich mit Mandeln und hochwertigen Gewürzen eindecken. Danach ging es für die 50 Teilnehmer – 34 Frauen und 16 Männer, davon 18 Gäste (14 w., 4 m.) – an einen anderen Ortsrand zum Beginn der eigentlichen Wanderung. Sie führte bei milden Temperaturen und leichtem Sonnenschein durch ein flaches Naherholungsgebiet, das teilweise noch im Winterschlaf steckte, aber reizvoll war. Es ging vorbei an Weideland, Pferdekoppeln, vielen Hecken, von denen einige in voller Blüte standen, und Obstplantagen. Unterwegs gab es von den Ausrichtern was zu knabbern und nach zwei Stunden war man wieder am Ausgangspunkt. Nun fuhr der Tross weiter an den Rand von Neustadt a.d.W. zur Einkehr in der Gutsschänke „Holzhof“, die viele noch vom Vorjahr in Erinnerung hatten und wo man auch diesmal wieder gut bewirtet wurde. Verdienten Dank zollte hier Bernd Löffler den Ausrichtern, die nicht zum ersten Mal zu einer Wanderung, die zu gefallen wusste, einluden. Bereits kurz nach 17 Uhr war man wieder zurück.

18.02.2024: Am Main entlang in Richtung Raunheim

Auch im Februar blieb man in heimischen Gefilden. Diesmal wurde am Mainufer entlang in Richtung Raunheim gewandert. Das wurde durchaus positiv gesehen und die Ausrichterin Marlene Ebling-Doll durfte sich darüber freuen. Die in der Einladung geäußerte Hoffnung, dass die Himmelsschleusen geschlossen bleiben und Hochwasser nicht die Uferwege unpassierbar macht, erfüllten sich. So konnte ab dem Landungsplatz, wo sich die 36 Teilnehmer (26 w., 10 m.) am Leinreiter-Denkmal noch zu einem Gruppenfoto postierten, kurz nach 12.30 Uhr gestartet werden. Das Wetter war für die Jahreszeit zu mild, windstill und der Himmel bedeckt. Unterwegs verwöhnte Marlene bei einer Pause, wer es wollte, mit „Kurzen“ und Käsegebäck. Kunstvolle Graffiti unter der Brücke und in der Unterführung kurz vor dem Ziel „Holzwurm“ stachen im tristen Umfeld hervor. Die erwähnte Gaststätte wurde kurz vor 14.00 Uhr erreicht. Schnell fanden alle – es waren nun 42 – Platz und ebenso schnell wurden die Getränke und vorbestellten Gerichte aufgetischt. Bernd Löffler ließ es an Lob für seine Stellvertreterin, die schon mehrere Touren gekonnt ausrichtete, nicht fehlen. Bei einsetzendem Nieselregen ging es die gleiche Strecke wieder zurück, womit dann doch noch eine Länge wie bei anderen Wanderungen der letzten Zeit erreicht wurde.

14.01.2024: Hegbachsee und Klangweg auch im Winter anziehend

Bei trockenem Winterwetter mit Temperaturen um 0° wurde das Wanderjahr 2024 eröffnet. Ausrichter der Auftaktwanderung waren wie im Vorjahr Gudrun und Harald Imschweiler. Im Vorjahr waren vorausgegangene Schneefälle und Temperaturen um den Gefrierpunkt bei der Höhentour in der westlichen Gemarkung von Flörsheim eine echte Herausforderung. Diesmal gab es bei der Wanderung im Einzugsgebiet von Nauheim auf flachem Terrain und gut begehbaren Wegen nicht die geringste Beeinträchtigung. Dazu trafen sich die 34 Teilnehmer – 21 Frauen und 13 Männer, davon 11 Gäste (9 w., 2 m.) – um 11 Uhr am Hegbachsee. Der vor Jahren künstlich angelegte See, im Winterschlaf liegend und an einigen Stellen leicht zugefroren, wurde umrundet und nach einer Schnapspause auch noch der bekannte Nauheimer Klangweg frequentiert. Dann ging es nach knapp zwei Stunden und einer zurückgelegten Strecke von unter sechs Kilometern zur Einkehr in die „Schnitzel-AG“, wo man sich deftig und gut stärken und gemütlich verweilen konnte. Bernd Löffler fand Worte des Dankes für die Ausrichter und zusätzlich für Harald gute Genesungswünsche – er musste sich wenige Tage zuvor einer OP unterziehen, musste auf die Wanderung verzichten, war aber bei der Einkehr dabei. Allen galten gute Wünsche für 2024.