Die Berichte zu früheren Jahren findet ihr am Ende dieser Seite.
Wanderberichte 2026
19.07.2026: Zum 11. Mal Feier auf dem gleichen Grillplatz
Wären wir ein Fastnachtsverein, hätten wir bei unserer diesjährigen Wanderung mit Grillfest im Odenwald mit Helau und Fastnachtsklängen feiern müssen. Denn zum 11. Mal seit 2015 suchten wird den lauschigen und zugleich zweckmäßigen Grillplatz in Allertshofen zur „Odenwälder Grill-Invasion“, wie es in der Einladung formuliert ist, auf. Doch auch ohne närrisches Tamtam verbrachten 45 Wanderfreunde – 27 Frauen und 18 Männer, davon 15 Gäste (11 w., 4 m.) – wieder einen Wohlfühltag, der den früheren nicht nachstand und so wie immer ablief. Das Wetter war trocken, allerdings etwas kühler als sonst. Zu Beginn bewegte die Mehrzahl der Teilnehmer ihre Glieder zu einer leichten Wanderung, die traditionell an der Kur Alpe begann, von angenehmem Sonnenschein begleitet war und nach gut 90 Minuten und etwa vier Kilometern am Grillplatz endete. Nun gab es wie gehabt die bekannt guten Steaks und Bratwürste, dazu mitgebrachte Salate und Dips und kühle Getränke aller Art. Zum Nachtisch wurden Pralinen, andere Süßigkeiten und Liköre spendiert. Pünktlich um 15 Uhr wurde das Kuchen-Büfett eröffnet. Von den verlockenden Süßigkeiten blieb trotz gutem Zuspruch einiges übrig. Die Zeit verging bei angeregten Gesprächen im Nu und es formierte sich wieder eine größere Gruppe, um mehrmals u.a. zu dem Tanz Sirtaki, der längst zum Ritual wurde, die Beine zu schwingen. Zwischendurch dankte Bernd Löffler allen Spendern für die wieder reichhaltigen Gaumenkitzler und Lothar Flach überraschte Hannelore und Bernd Löffler mit einer Bonbonniere. Zum Abschluss wurde den Frauen, sie waren wieder in der Überzahl, ein Cocktail kredenzt. Um kurz nach 18.00 Uhr ging es mit dem Bus wieder Richtung Heimat, denn es waren doch viele, die sich das Fußball-WM-Endspiel nicht entgehen lassen wollten.

07. – 12.06.2026: Jahresausflug ins „Alte Land“ – ein Volltreffer!
Das „Alte Land“ war in diesem Jahr das Ziel beim Jahresausflug unserer Wanderer. In Stade im Hotel „Vier Linden“ waren die 45 Reiseteilnehmer – 30 Frauen, 15 Männer, davon 28 Gäste (21 w., 7 m.) – gut aufgehoben. Sie durften sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Hannelore Löffler stellte es wieder zusammen. Näheres veranschaulicht der Reisebericht aus der Feder von Gabi Rinkenbach:
Sonntag, 07.06.: Abreise. Die Koffer sind verstaut und los geht’s. Unterwegs wird Frühstück verteilt und auch für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Nach dem Einchecken im Hotel wird uns am Abend ein 3-Gänge Menü serviert.
Montag, 08.06.: Nach einem guten Frühstück machen wir uns mit einer freundlichen Reiseleitung auf den Weg ins Alte Land. Wir beginnen in der Hansestadt Stade, die für ihre wunderschönen Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17.Jahrhundert und für ihre historische Altstadt am Rande des Alten Landes bekannt ist. Der malerische Hafen stammt aus dem 13. Jahrhundert. Hier kann man traditionelle Museumsschiffe bewundern. In Jork, der Hauptstadt des Alten Landes, beeindrucken die kunstvoll gestalteten Schnitzereien der historischen Fachwerkhäuser ebenso wie die reich verzierten Prunkpforten, die auch den Stolz und Wohlstand der Besitzer ausdrücken. Wir werden auf dem Herzapfelhof der Familie Lühs erwartet. Gestärkt mit einer guten Suppe werden wir durch die Plantage geführt. Es gibt schätzungsweise 20 Millionen Obstbäume im Alten Land. Danach bringt uns eine Fähre zur Schiffsbegrüßungsanlage „Willkomm Höft“ am Wedeler Elbufer. Hier wird jeder „Pott“ über 500 BRT über die Lautsprecheranlage des Schulauer Fährhaues begrüßt, der den Hamburger Hafen anläuft. Nach einem kurzen Aufenthalt geht’s zurück ins Hotel, wo das Abendessen auf uns wartet.
Dienstag, 09.06.: Heute steht Hamburg auf dem Programm. An den Landungsbrücken erwartet uns die Stadtführerin. Mit 1,8 Millionen Einwohnern ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Der Hamburger Hafen zählt zu den weltweit größten Umschlaghäfen. Nach einer sehr informativen Stadtrundfahrt mit kurzem Einblick in das historische Rathaus mit beeindruckender Innenhalle fahren wir zurück zum Hafen, wo die Rundfahrt mit einer Barkasse startet. Beeindruckend ist die Elbphilharmonie und dies sind auch die Gebäude der Speicherstadt. Nach der feuchtfröhlichen Rundfahrt haben wir etwas Zeit, um die obligatorischen Fischbrötchen zu genießen. Zurück im Hotel werden wir wieder mit einem leckeren Abendessen versorgt und können den Abend in gemütlicher Runde ausklingen lassen.
Mittwoch, 10.06.: Bei strahlendem Sonnenschein starten wir heute nach Bremerhaven. Mit einem „Moin “ begrüßt uns der Stadtführer. Das 1827 erbaute Hafenbecken trug zur Gründung der Stadt bei. Nach Hamburg ist Bremerhaven der zweitgrößte Containerhafen Deutschlands. Millionen von Fahrzeugen werden hier umgeschlagen. Auch für die Lebensmittel- und Fischverarbeitung ist Bremerhaven einer der bedeutendsten Standorte in Deutschland. Im Schifffahrtsmuseum kann man über 500 Schiffe bewundern – Raddampfer, Walfangschiffe u.v.m. Das Sail City Hotel ist das höchste Gebäude von Bremerhaven. Ebenso interessant sind das Klimahaus, das Einkaufszentrum Mediterraneo, historische Museen, Radarturm, der Zoo am Meer sowie die alten Leuchttürme.
Am Abend erwartet uns im Hotel ein spektakulärer Auftakt zum kalt-warmen nordischen Buffet. Auf Hannelore s Anregung hatte sich die Gruppe für diesen besonderen Abend in maritime Kleidung geschmissen. Der Höhepunkt war der Auftritt des Altländer Shantychores. Mit ihren Liedern und humorvollen Einlagen sorgten sie für ausgelassene Stimmung. Für ihren Arbeitsaufwand, die Organisation und Kreativität wurde Hannelore gebührend gelobt und mit einem kleinen Präsent belohnt. Nicht nur von Bernd Löffler und Lothar Flach, sondern auch von der ganzen Gruppe gab es Applaus. Ein toller Abend.
Donnerstag, 11.06.: Am Donnerstag steht Cuxhaven auf dem Programm. Wir besuchen die Schwebefähre Osten-Hemmoor, die über den Fluss Oste im Kehdinger Land führt. Sie ist ein technisches Baudenkmal und älteste noch existierende Schwebefähre in Deutschland. Wir hatten das Vergnügen, mit ihr zu fahren. Wir fahren weiter zur nördlichsten Stadt Niedersachsens: Cuxhaven. An der „Alten Liebe“, Elbpromenade, genießen wir den Blick über die Elbe und beobachten die vorüberfahrenden großen Schiffe. Hier an der Elbmündung beginnt die Nordsee und das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Das Wahrzeichen von Cuxhaven, die Kugelbake, markiert den Punkt, an dem die Elbe zur Nordsee wird. Der Windsemapher „B/H“, zeigt den Schiffen die jeweiligen Windrichtungen und -stärken auf den Inseln Borkum und Helgoland an. Zu den kulinarischen Spezialitäten gehören auch hier die Fischbrötchen. Nach dem Abendessen haben wir die Möglichkeit, das WM-Eröffnungsspiel zu sehen.
Freitag 12.06.: Tag der Abreise. Auf der Heimreise dankte Hannelore unserem Busfahrer Siggi für seine Dienste und überreichte ihm ein kleines Präsent. Reibungslos brachte er uns zurück nach Rüsselsheim zum Eintracht-Sportgelände, Ankunft ca 18.30 Uhr. Wir waren uns einig: Das war ein gelungener Jahresausflug! GR

17.05.2026: Abteil Marienstatt im Mittelpunkt der Mai-Wanderung
Nach den vorangegangenen Eisheiligen mit in diesem Jahr ungewöhnlich tiefen Temperaturen war der Wonnemonat Mai für unsere Wanderer bei ihrer Tour im Westerwald mit einem Wechsel zu angenehmem und sonnigem Wetter verbunden. Schon das ließ bei den 44 Teilnehmern – 31 Frauen und 13 Männer, davon 21 Gäste (16 w., 5 m.) – Freude auskommen, erst recht aber das von Annemarie und Rolf Lohr ausgesuchte Zielgebiet um die Abtei Marienstatt. Dort begann die Wanderung zur allgemeinen Erleichterung nicht mit einem steilen An- sondern mit einem kurzen Abstieg. Nach dem Überqueren einer kleinen Fußgängerbrücke über die Nister führten ein paar Stufen hinauf in den Wald. Auf gut begehbaren Wegen wurde die vielfältige Natur, begleitet von Vogelgezwitscher, genossen. Knabbereien und Schnäpschen wurden bei einer kleinen Rast angeboten. Nach etwa 5 Kilometern endete die Tour wieder am Marienstätter Brauhaus. Bevor dort eingekehrt wurde, besuchten fast alle Teilnehmer die frühgotische Basilika und warfen einen Blick in die Buch- und Kunsthandlung. Die Abtei Marienstatt ist ein Zisterzienserkloster und beliebter Wallfahrtsort. Der Name Marienstatt geht auf die Gründung des Klosters 1212 zurück. Im klostereigenen Brauhaus wurde bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Nach dem Essen bot sich noch die Möglichkeit, durch die sehenswerte Altstadt von Hachenburg zu bummeln. Auf der Heimreise dankte Bernd Löffler den Ausrichtern für ihre erneut bestens gelungene Durchführung einer Wanderung. Rundum zufrieden wurden alle wieder wohlbehalten in Rüsselsheim bei der Eintracht abgeliefert. GR

15.04.2026: Burg Runkel, Lahn und Sommerwetter
An einem Mittwoch, da am ursprünglich geplanten Sonntag Probleme bei der Findung eines geeigneten Lokals zur Einkehr bestanden, fand die April-Wanderung unserer Wanderer statt. Es ging mit dem Bus nach Runkel an der Lahn. Das kleine mittelalterliche Städtchen verdankt seinen Ruf seiner alles überragenden mittelalterlichen Höhenburg, die viel älter als ihre Ersterwähnung im Jahre 1159 sein soll. Ihr gegenüber am Ufer der Lahn an der uralten Steinbrücke begann die von Hannelore Löffler und Christa Baum ausgerichtete Wanderung auf dem Lahnpfad, einem asphaltierten Rad- und Gehweg. Für die 42 Teilnehmer – 30 Frauen, 12 Männer, davon 22 Gäste (18 w., 4 m.) – ging es nun ständig am idyllischen Lahnufer entlang mit erholsamen Blicken auf die gemächlich fließende Lahn bis nach Villmar. Paddelboote, die bald wieder den Fluss bevölkern werden, waren noch nicht zu sehen und Radfahrer und andere Wanderer waren auch nur wenige unterwegs. So waren die Eintracht-Wanderer bei bestem Frühsommerwetter fast unter sich, was sie genießen konnten. An der sehenswerten mit Marmor bestückten Brücke in Villmar wurde umgekehrt und nach etwas über zwei Stunden und fast 11000 Schritten wieder Runkel erreicht. Im edlen Ambiente vom Landhaus Schaaf in Runkel-Schadeck wurde eingekehrt. Hier wurde auch den beiden Ausrichterinnen vom Wanderchef Bernd Löffler Dank abgestattet mit „gut gemacht, macht’s weiter so.“ Danach ging es nochmals für 1 1/2 Stunden nach Runkel zum Bummel durch mittelalterliche Gassen, die weniger Glanzpunkte als erhofft und kaum Geschäfte boten. Um kurz nach 18 Uhr endete am Eintracht-Gelände der ansprechende Wandertag.

15.03.2026: Feilbingert und der Silbersee wussten zu gefallen
Nach zwei Wanderungen im Januar und Februar in hiesigen Gefilden und eigener
Anfahrt wurde am zweiten März-Sonntag das Wanderziel wieder mit einem Bus angesteuert. Es ging in den kleinen Weinort Feilbingert im Einzugsgebiet von Bad Kreuznach. Für die 49 Teilnehmer – 34 Frauen und 15 Männer, davon 23 Gäste (18 w., 5 m.) – begann die Rundtour von etwa 5,5 km mit einem leichten Anstieg mit einem wunderschönen Blick auf das Panorama des Nordpfälzer Berglandes. Bei einer kleinen Rast boten die Ausrichter Burga und Lothar Schüssler Schnaps und Liköre an. Nach einem weiteren sanften Anstieg wurde das Naturschutzgebiet Lemberg erreicht. Dessen Hauptattraktion ist der Silbersee, der durch Sprengungen zur Quecksilbergewinnung im Tageabbau, die in den 70-er Jahren eingestellt wurden, entstand. Zurück in Feilbingert wurde ein gemütliches Gasthaus aufgesucht, wo alle freundlich empfangen und umsorgt wurden. Bernd Löffler sparte nicht mit Lob für die Ausrichter. Nach dem Essen bestand die Möglichkeit den Kreativ-Frühlingsmarkt im Ort zu besuchen. Die Heimreise wurde gegen 17 Uhr angetreten. GR

22.02.2026: Große Wanderlust im Februar
Hessenau, Ortsteil von Trebur, war am vierten Februar-Sonntag Ausgangspunkt einer Wanderung, die eine unerwartet große Resonanz fand. 60 Meldungen wurden registriert. Da das Lokal für die spätere Einkehr aber nur Plätze für 50 Gäste hat, mussten zehn Absagen erteilt werden. Für die verbliebenen Angemeldeten – 37 Frauen und 13 Männer, davon 23 Gäste (19 w., 4 m.) – fand im Umfeld der Gemeinde, die erst Mitte der 1930er Jahre entstand, bei trockener und nicht zu kühler Witterung durch Feld und Flur eine Wanderung statt, die nicht allzu beschwerlich war. Auf die angepeilte Strecke zum Oberwiesensee wurde wegen Nässe verzichtet und der bessere Weg in westlicher Richtung zum Lercher Loch, einem Rheinarm, mit Blick zum Rhein und auf Oppenheim gewählt. Dort wurde eine längere Pause eingelegt. Als man wieder zurück war, hatte jeder eine Strecke von rund fünf Kilometern unter den Sohlen. In der schlichten Gaststätte „Zum Grundstein“ wurde eingekehrt, bei gutem Service gut bürgerlich gegessen und noch eine Zeit lang gemütlich verweilt. Der Dank von Bernd Löffler galt Irmgard Sabais, die als regelmäßige Gastwanderin erstmals eine Wanderung ausrichtete, was ihr recht zufriedenstellend gelang.

17.01.2026: Leichte Wanderung ins neue Wanderjahr im Raum Mörfelden
Am dritten Januar-Samstag eröffneten unsere Wanderer das Wanderjahr 2026 mit einer Wanderung, die mehr ein Spaziergang war, im südöstlichen Einzugsgebiet von Mörfelden. Dazu trafen sich immerhin 43 Teilnehmer – 29 Frauen und 14 Männer, davon 15 Gäste (12 w., 3 m.) – um die Mittagszeit am Naturfreundehaus von Mörfelden. Renate Kurth war die Ausrichterin und lotste die Wanderwilligen nicht nur von der Bundesstraße zur idyllisch im Wald gelegenen Lokation, sondern führte sie auch durch ein Mischgebiet zum Bornbruchsee, der bei Temperaturen von knapp über 0 Grad und flachem Geläuf mühelos erreicht wurde. Am See, einem rechteckigen Baggersee, wurde eine längere Pause eingelegt und von der Ausrichterin diverses Hochprozentiges zum Aufwärmen kredenzt. Dazu ließ sich die Sonne blicken. Zurück ging es auf einer anderen Route, vorbei an einer Betonfabrik und dem riesigen Mörfelder Campingplatz. Nur rund vier Kilometer zeigten die Schrittzähler, genug für den Jahresauftakt und den Altersschnitt der Teilnehmer. Im behaglichen Naturfreundehaus wurde eingekehrt. In Windeseile wurden die Getränke und vorbestellten Gerichte serviert. Lothar Flach dankte Renate, die nun zum zweiten Mal eine Wanderung sehr ordentlich ausrichtete. Am frühen Abend waren alle wieder individuell zurück.

