Wanderberichte

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09. – 14.10.2020: Nachhaltige Erlebnisse im Salzburger Land

Unsere Wanderer holten vom 9. bis 14. Oktober ihren Jahresausflug nach, der wegen Corona im Juni zurückgestellt wurde. Corona war durch die steigenden Fallzahlen auch jetzt ein heikles Thema. Man entschloss sich aber zur Reise, weil das Salzburger Land, wohin es ging, nicht zu den Risikogebieten zählt. Die 37 Teilnehmer bezogen in Abtenau im 4-Sterne-Gasthaus „Hotel Post“ Quartier, wo sie jeden Abend mit einem 5-Gänge-Menü verwöhnt wurden und auch Annehmlichkeiten wie Hallenbad und Sauna benutzen konnten. Bei ihren vier Tagesausflügen, stets von einer Reiseleitung (3 x Lydia, 1 x Jupp) kompetent und witzig betreut, hatten sie beim ersten das Glück, dass beim Besuch der Tauplitzalm, dem höchsten Seenplateau Europas (1600 m), klare Sicht herrschte und bei einer Rundfahrt mit dem Bummelzug die grandiose Bergwelt und Alpenflora ungetrübt genossen werden konnte. Erst nachmittags setzte Regen ein und verhinderte die Besichtigung von Hallstadt. Es regnete auch am nächsten Tag in Bischofshofen bei der Besichtigung der Skisprunganlagen und später folgte sogar Schneetreiben, als es auf die Sonnenalp ging und die imposante Gebirgswelt wolkenverhangen war. Doch der Wirt der urigen Almhütte entpuppte sich als exzellenter Alleinunterhalter und ließ die Wetterunbill vergessen. Trotz zeitweiligem Nieselregen war am Montag die Mehr-Seen-Fahrt durch das Salzkammergut ein besonderes Erlebnis. Vorbei ging es am Hallstädter See. Es folgten Aufenthalte am Traunsee in Traunkirchen und Gmunden, eine Pause am Attersee und ein weiterer Halt in Mondsee am Mondsee, ehe vorbei am Wolfgangsee und Fuschlsee wieder Abtenau erreicht wurde. Der Dienstag war einem Ausflug ins Berchtesgadener Land vorbehalten. Erst konnte man sich in einer Enzian-Brennerei nach einer Führung mit Hochprozentigem eindecken, dann stand der Königssee auf dem Programm. Witterungsbedingt musste auf die geplante Schifffahrt nach St. Bartholomä verzichtet werden. So blieb nur die Besichtigung der Bob- und Rodelbahn. Dagegen war ein längerer Aufenthalt in Bad Reichenhall trockenen Fußes möglich. Trotz des erwähnten Segens von oben war die Stimmung immer gut, zumal es bei der Hinfahrt auch dieses Mal ein Frühstück gab und an drei Tagen am oder im Bus Kaffee und Kuchen und einmal im Hotel Apfelstrudel. Auch auf die Einhaltung der Hygienevorschriften passte die Ausrichterin Hannelore Löffler wie ein Schießhund auf. Sie bekam denn auch am Schlussabend unter großem Applaus Dank ausgesprochen für die Ausrichtung und Organisation der rundum gelungenen Reise. Herbert Schuster reflektierte ein wenig die erlebnisreichen Tage und stattete Hannelore in humoriger Versform den Dank der Teilnehmer ab, während Gudrun Imschweiler das von ihr besorgte Geschenk überreichte. Wie schon die Hinreise verlief auch die Heimfahrt mit einer Mittagspause in einem Bauernmarkt bei Dasing reibungslos und um 18 Uhr war man wieder zurück. – Die folgenden Fotos entstanden auf der Tauplitzalm:

13.09.2020: Herausforderung am Rhein bei Lampertheim durch Spätsommerhitze

Durch die Rheinbegradigung im 19. Jahrhundert entstand am Rand von Lampertheim die Halbinsel Biedensand, seit 1975 Naturschutzgebiet für vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere. Dieses lernten unsere Wanderer bei einer Rundtour kennen. Rainer Diehl und Vida Sumskiene suchten sie aus und trafen dabei eine gute Wahl. Die abwechslungsreiche Route führte durch Auenwälder und Wiesen sowie Alleen mit Obstbäumen. Unterwegs gönnten sich die 38 Teilnehmer, darunter sieben Gäste, kleine Pausen und eine größere am Rhein. Das war auch angebracht, da das heiße Spätsommerwetter ganz schön schlauchte und einige die angekündigte kleine Tour vermissten. Am Ende waren über 8 km zurückgelegt und man war fast 3 ½ Stunden unterwegs. So waren alle froh, als es zur Einkehr in eine Gaststätte am Altrhein ging. Kurz nach 17.30 Uhr war man wieder zurück.

19.08.2020: Wanderung in Wohlfühloase Spessart

 Zu ihrer ersten Wanderung seit Februar verließen unsere Wanderer das überhitzte Rhein-Main-Gebiet. Es ging mit dem Bus – jeder musste während der Fahrt wegen Corona einen Mundschutz tragen – in den Naturpark Spessart. Dort hatten Annemarie und Rolf Lohr eine Wanderung ausgesucht, die nach dem Geschmack der 47 Teilnehmer, unter ihnen 15 Gäste und 28 Frauen, waren. Denn durch vorangegangen Regen herrschte eine Wohlfühlatmosphäre, und die durchwanderten Laubwälder und Wiesen präsentierten sich fast durchweg in sattem Grün. Die Luft war frisch und würzig. So ließen sich unschwer leichte An- und Abstiege bewältigen. Um die Mittagszeit war die Einkehr im urigen Hohe-Wart-Haus, Waldgaststätte mit Hausbrauerei, mit seiner reichhaltigen, deftigen Speisenkarte ein besonderes Erlebnis und animierte zu längerem Verweilen. Fast drei Stunden war man im Spessart – teils vor, teils nach der Einkehr – auf den Beinen. Auf der Rückfahrt wurde in Aschaffenburg noch ein zweistündiger Stopp zum Besuch der weitläufigen Parkanlage Schönbusch, einer der frühesten Landschaftsgärten Süddeutschlands, eingelegt. Bevor es dann endgültig Richtung Heimat ging, wo man gegen 19 Uhr wieder eintraf, dankte Bernd Löffler der Ausrichterin Annemarie und wünschte ihrem Mann Rolf, der vorsichtshalber wegen einer plötzlichen Erkältung zuhause blieb, gute Besserung.

12.07.2020: Corona-Grillfest im “Waldbembelsche”

 Im Juli stand nach unserem Jahresplan wieder „Wandern und Grillen“ im Odenwald auf dem Programm. „Corona“ ließ dies – wie alle unsere Aktivitäten seit März – nicht zu. Die Omnibusfahrt dorthin wäre das Haupthindernis gewesen. Aus heiterem Himmel kam ein Ausweg. Man könne doch auch hier mal feiern, wurde nämlich an den Wandervorstand herangetragen. Der fand dies als „blendende Idee“ und setzte diese zum „Corona-Grillfest“ um. So kam es, dass sich die Wanderer erstmals nach Ausbruch der Conora-Pandemie wieder trafen, und zwar im Ostpark im „Waldbembelsche“. Der Zuspruch übertraf mit 62 Teilnehmern alle Erwartungen. 38 Frauen hatten gegenüber 24 Männern ein starkes Übergewicht. Wichtig war allen, sich endlich mal wiederzusehen und Neuigkeiten  auszutauschen. Gewandert wurde nicht. Vielmehr nahm man um die Mittagszeit gleich vorschriftsmäßig mit Abstand an 8er-Tischen auf der Terrasse des Ausflugslokales Platz und genoss nach kurzer Wartezeit leckeren Schinkenbraten aus dem Rauch in Burgundersoße mit Beilagen. Später gab es noch Obstkuchen. Beides, so verkündete es Wanderchef Bernd Löffler bereits bei seiner Begrüßung, würde von der Wanderkasse übernommen. Obendrauf gab es später sogar noch einen Zuschuss für die Getränke. Doch nicht nur deshalb war die Stimmung von Anfang an ausgezeichnet. Dies war auch den sommerlichen, jedoch nicht zu heißen Temperaturen geschuldet. Auch ein Musik- und Gesangsduo, das später für alle Gäste auftrat, kam gut an. Erst nach über vier Stunden löste sich das gemütliche Treffen langsam auf. Falls die bisherigen Lockerungen nicht wieder verschärft werden, wird im August auch wieder gewandert. Laut Jahresplan geht es dann am 16.08. in den Spessart.

15.03.2020: Coronapandemie bremst auch unsere Wanderer aus

 Die Auswirkungen des Coronarvirus machen auch vor unseren Wanderern nicht Halt. Als Folge davon wurde vorsorglich die geplante Wanderung auf dem Mittelalterpfad im Raum Herrstein kurzfristig abgesagt. Sie war mit über 50 Anmeldungen  ausgebucht. Die Ausrichter, das Ehepaar Lothar Flach – Gabi Rinkenbach, streben eine Nachholung im Juni an.

 16.02.2020: Wanderung auf dem „Ebbelwoipäädsche“ kam gut an

 Nach der Januar-Wanderung fand auch die vom Februar mit 54 Teilnehmern, darunter 10 Gästen, eine große Resonanz. Wie immer in diesem Monat blieben wir im Kreisgebiet. Die von Marlene  Ebling-Doll und Marianne Koch ausgesuchte und ausgerichtete Wanderung begann an der Fasanerie in Groß-Gerau. Zunächst wurde bei besten Wetterbedingungen der Stadtteil „Auf Esch“, wo schon die Römer siedelten, passiert. Dann ging es auf dem Apfelweinpfädchen, bei der Einweihung 2008 auch „Ebbelwoipäädsche“ bezeichnet, in Richtung Wallerstädten. Es gehört zum Regionalpark Rhein-Main und viele Hinweisschilder weisen darauf hin, dass hier im Eiszeitalter der Alt-Neckar verlief und bei Trebur in den Rhein mündete. Vorbei an der Römerbrücke liegt auf halber Strecke ein Apfelhain. Dort verwöhnten bei einer Pause  Marlene und Marianne ihre Mitwanderer mit Schmalzbroten und flüssigen Muntermachern. Nach Durchquerung von Wallerstädten wurde außerhalb im „La Terrazza“ eingekehrt und italienischen Gerichten zugesprochen, wo Bernd Löffler den Ausrichtern dankte. Der Rückweg war identisch mit dem Hinweg und am Ende gegen 16 Uhr waren etwas mehr als neun Kilometer zurückgelegt.

19.01.2020: Auf den Spuren des Äppelwois in Frankfurt

Immer im Januar richten schon seit zwanzig Jahren zum Auftakt des Wanderjahres Herbert und Gisela Schuster eine Städte-Tour aus. In diesem Jahr haben sie sich mal wieder für Frankfurt entschieden und von den „City-Tours“ jene mit dem Motto „Frankfurt und der Ebbelwei“ ausgesucht. Damit lagen sie wohl richtig, denn diese war mit 56 Anmeldungen vorzeitig ausgebucht. Nach drei kurzfristigen Absagen waren es 53 Interessierte, darunter 12 Gäste, die mit der S-Bahn umweltfreundlich anreisten und es von der Hauptwache nicht weit zur Paulskirche, dem Ausgangspunkt der Führungen in zwei Gruppen, hatten. Vieles aus der Geschichte rund um das Stöffche und auch den früheren Weinanbau sowie die Bierkultur der einstigen Reichsstadt gaben die Stadtführer amüsant zum Besten. Nicht wenige unbekannte Ecken in der Nähe von Römer und der Neuen Altstadt wurden dabei angesteuert. Dem Motto entsprechend endeten die Touren nach knapp zwei Stunden in Alt-Sachsenhausen. In der urigen Apfelweingaststätte Dauth-Schneider in der Klappergasse nahe dem Denkmal der „Frau Rauscher“ wurde eingekehrt und deftigen Gerichten zugesprochen. Bernd Löffler dankte den Ausrichtern und hob deren nun schon lange Aktivitäten für Städtetouren hervor. Diese verwöhnten auch diesmal wieder beim Rückweg zur S-Bahn ihre Mitwanderer mit Süßigkeiten. Am frühen Abend war man wieder zurück am Bahnhof Rüsselsheim.